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NichtNeuseeland
siehe 'Reisetipps'
Archive für März 2007
Mo, 26 – 03 – 2007 KERIKERI: Freunde & Fruit Picking
28-Mrz-2007 von Glöckchen.
Nachdem ich also gestern alles von Russel gesehen hatte, was es zu sehen gab – das soll jetzt nicht abfällig klingen. Es ist halt ein kleiner Ort, doch wirklich nett, würde ihn jederzeit wieder dem Touristenverschmutzten (ich red hier so großkotzig, dabei bin ich ja eigentlich selber nur ein blöder Touri) Paihia vorziehen, wirklich. Ein kleiner Geheimtipp, dieses Russel – hab ich mich weiter auf gemacht in das am nördlichen Ende der Bay of Islands gelegene Kerikeri gemacht, denn erstens wusste ich, dass es ein schöner Ort sein sollte und zweites hatte ich gehört/gelesen, dass es dort viele Jobs das ganze Jahr über gibt. Die Fahrt dort hin war wieder ein reiner Genuss und hätte ruhig länger dauern können. Ich fahr so gern durch diese Landschaft, auch wenn mein kleines zuhause bergauf ganz schön kämpfen muss und ich immer bangen muss, dass ich nich plötzlich zurückroll. Die Autofahrer hinter mir freuen sich immer, wenn es eine so genannte ‚Passing Lane’ gibt, welche meistens bergauf vorkommen und wo die Straße dann kurz zweispurig wird, damit so langsame Zeitgenossen wie Ich oder Brummis überholt werden können. Sowas ist hier wirklich nötig, da bis auf die wirklich großen Autobahnen rund um Auckland die meisten Straßen hier nur einspurig sind.
Da ich also dann schon um 11 in Kerikeri angekommen war und man erst ab 13 Uhr auf dem Campingplatz einchecken konnte hab ich mir zwei der ältesten Häuser Neuseelands angesehen, den Stone Store und eine christliche Mission. Sehr nett, aber für mein europäisches Gemüt nicht wirklich alt, reicht eigentlich, wenn mans mal von außen gesehen hat. Für den Eintritt bekommt man ‚nur’ alte Räume samt Möbel zu sehen, und im Stone Store wollen sie einem alles mögliche nachgemacht antike verkaufen, sehr unsympathisch.
Aber naja, nach einem kurzen Stop im Supermarkt (JAAA, hab deutsches Vollkornbrot gefunden. Auch wenn ich erst so kurz hier bin hängt mir dieser Toast schon zum Hals raus. Des is der Wahnsinn: In den Supermärkten gibt es wirklich 10 Meter lange Regale nur mit Toast. Und manchmal ham die dann auch so richtige Bäckereien in den Läden die auch so richtig vollkornig aussehendes Brot haben, dann tatscht man aber mit der Zange mal drauf und es ist genau so weich wie Toast. Naja, hier gabs dann aber auch Vollkorn-Brot made in Germany. Da hat die Dommi sich gefreut) stand ich also an der Rezeption und Mike war sehr hilfsbereit was das Thema Job anging. Nachdem ich für eine Woche eingecheckt hatte gab er mir einen Zettel und die Adresse eines Unternehmens, das Orangen verarbeitetn (au ja, die Dommi mag doch Orangen so gern, naja, komm ich wenigstens nicht in Versuchung, was rauszuschmuggeln), etwas außerhalb von Kerikeri, zu dem ich dann auch gleich gefahren bin. Er hatte mir noch gesagt, dass vor ganz kurzer Zeit erst ein anderes deutsches Mädchen auch hier angekommen wäre und auch gerade auf dem Weg dorthin wäre. Ich fragte ihn, ob ihr Auto zufällig gelb und grüne Bemalung hatte, da ich, als ich auf die Fähre nach Russel gefahren war, ein Mädel etwa in meinem Alter gerade die Fähre runterfahren sah und wir uns zunickten, sie war auch alleine unterwegs. Wie der Zufall es wollte, war es natürlich sie. Hab mich also auf den Weg gemacht, doch die Frau im Büro sagte mir, dass sie gerade genug Leute hatten, dass sie mich aber Anfang nächster Woche anrufen würden. Na toll. Bin dann nach einem kurzen Umweg übers I-Site wieder zurück zum Campingplatz, an dem nach kurzer Zeit auch ein gewisser Van ankam.
Nach ein bisschen Internet und Beschäftigungstherapie hab ich sie dann beim Kaffe trinken aufgesucht und sie gefragt, ob sie einen Spaziergang mit mir in die Stadt macht. Da es geregnet hat haben wir noch ein wenig geplauscht. Ihr Name ist Sarah, auch 20, auch letztes Jahr Abi gemacht, aus Berlin und schon seit September in Neuseeland unterwegs. Sie hat schon sehr viel hier gearbeitet und mir gesagt, wenn man drei Monate von den 12 Monaten Fruit-Picking oder ähnliches macht, bekommt man ein zweites Work & Travel Visa. Neu für mich, aber natürlich sehr interessant. Nun gut, haben dann in der Stadt ein Bierchen zusammen getrunken, viel übers Abi und alles drum rum geredet und sind dann auf Drängen unserer Mägen ziemlich bald wieder zurückgekehrt. Beim Kochen haben wir dann einen Mazedonier und einen Tschechen kennengelernt, die schon zum zweiten bzw. dritten Mal mit dem Work & Travel Programm hier in Neuseeland sind, aber eigentlich weniger zum Traveln als zum Worken. Naja, das wurde dann ein lustiger Abend mit Wein und Bier.
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So. 25 – 3 – 2007 RUSSEL: Waitangi und Wind
28-Mrz-2007 von Glöckchen.
Nun gut, nach Frühstück – bei dem ich Peter wieder getroffen und neue Geschichten gehört hab – und Zusammenpacken gings dann los in die Bay of Islands. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Kawakawa um die einmaligen Hundertwasser-Toiletten zu besichtigen, benutzen und (a)bzulichten war ich dann auch nach etwa 1 ½ Stunden in Paihia angekommen, einem eigentlich idyllischen, direkt am Strand der Bay gelegen, nur leider vom Tourismus ‚zerstörten’ Ort angekommen. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Visitor Information Centre – auf dem Weg dahin musste ich mich durch wahre Menschenmassen kämpfen – und dem schnellen Kauf einiger Postkarten hab ich mich dann ziemlich schnell weiter auf den Weg nach Waitangi ins ‚Waitangi National Reserve gemacht’, wo am 6. Februar 1840 der berühmte Waitangi-Vertrag zwischen Maori und den Europäischen Siedlern geschlossen wurde. Bis heute ist der 6. Februar der Nationalfeiertag und es gibt jedes Jahr zahlreiche Messen, Versammlungen und Festivitäten. Der Vertrag hat heute beinah einen so hohen Stellenwert wie die Verfassung der USA, allerdings ist er aufgrund der unterschiedlichen Auslegung beider Vertragspartner noch umstrittener (mehr Infos überall im Internet).
Neben dem Treaty House in dem der Vertrag unterzeichnet wurde kann man das Whare Runanga (Versammlungshaus der Maori) besichtigen, dass 1940 anlässlich der Hundertjahrfeier des Vertrages errichtet wurde, sowie das 35 Meter lange Maori-Kriegskanu Ngatokimatawhaorua, welches nach dem Kanu benannt ist in dem der legendäre polynesische Seefahrer Kupe Neuseeland entdeckt hat und welches ebenfalls anlässlich der Hundertjahrfeier aus zwei mächtigen Kauri-Stämmen gebaut wurde.
Nach diesem Ausflug hab ich mich auf den Weg zur Fähre nach Russel gemacht, ein ebenfalls direkt an der Bay of Islands gelegenen Örtchen, dass jedoch nicht ganz so touristisch und wirklich charmant und knuffig ist. Nach zehn Minuten hatte man die ganze ‚Innenstadt’ gesehen und von meinem Campingplatz waren es in die eine Richtung 15, in die andere Richtung zehn Minuten bis zum Strand. Auch hier gab es wieder einen kleinen Walk zum Flagstaff Hill, der wirklich anstrengend war, da es 80 % des Weges ziemlich steil bergauf ging. Aber die Aussicht war es Wert.
Abends war es dann mal Zeit, meine ganzen elektronischen Geräte aufzuladen, wofür ich mich in die Küche/Speisesaal/Fernsehraum setzen musste. Erst wurde eine Sendung geschaut, bei der etwa 15 neuseeländische ‚Stars’ auf einer Pazifikinseln festsitzen und irgendwelche Aufgaben erledigen müssen (à la ‚Ich bin ein Star, holt mich hier raus), was wirklich schrecklich langweilig und schlimm war – hatte aber zum Glück meinen Lonely Planet und Wein dabei – doch danach gab es als ‚Entschädigung’ MIB 2 zu sehen. Das ging dann schon. Dann wars auch schon zehn und somit Schlafenszeit.
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SA. 24 – 3 – 2007 WHANGAREI: Weißeln und Wandern
28-Mrz-2007 von Glöckchen.
Heute hieß es wieder um sieben Aufstehen (ohne Wecker, ohne alles, aber wenn man so früh ins Bett geht und keine Rollos hat, tja), sofort ein bisschen streichen, frühstücken und dann bin ich losgefahren, da ich mir am Abend zuvor zwei Walks ausgekuckt hatte, die ich gerne machen wollte. Nach kurzen Zwischenstoppen bei Post, AA (der tollerweise zu hatte – nein, nicht Anonyme Alkoholiker sonder der neuseeländische Automobilclub) und im Internetcafé hab ich mich also auf den Weg gemacht zum AH Reed Kauri Park. Als ich jedoch die Horden gesehen habe, die auf Grund des Wochentages und des tollen Wetters auch dorthin wollten, bin ich nicht in den Parkplatz eingebogen sondern einfach die Straße weitergefahren. Ich hatte zwar keine Ahnung, wohin sie führt oder wo ich rauskommen würde, aber irgendwo kommt man ja immer an. Die Zeit und die Strecke wurden immer länger. Es war eine sehr schöne Straße mit abwechselnd Hügellandschaft, bergigem Regenwaldgebiet, Sumpfige Gebiete und immer wieder weidenden Herden. Nach schätzungsweise 40 Minuten hab ich dann tatsächlich einen Ort erreicht. Nämlich Pataua , ein wahnsinnig kleines Dörfchen, direkt am Meer und fernab jener Zivilisation. Dort hab ich dann das erste mal seit langem richtig das Meer genossen. Es war sehr windig, was einen noch tolleren Anblick gab, als es eh schon gewesen wäre, und außer mir, drei Surfen, einem Mann mit Hund und einem weiteren filmenden Nicht-Einheimischen war der ganze Strand menschenleer. Toll. Ich stand einfach nur da und hab die Naturgewalten und die Schönheit dieses kleinen Fleckchens Erde bewundert. Nach einiger Zeit habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht, auf dem das Wetter leider ein wenig schlechter wurde, der Himmel voller Wolken zog und es auch ein bisschen tröpfelte, und beschloss, den Walk auch trotz Menschenmassen zu wagen. Auf Grund des Wetterumschwungs hatte ich jedoch Glück und es waren kaum noch Leute unterwegs. Ausgerüstet mit Regenjacke und allem drum und dran hab ich mich dann auf den Weg gemacht, um meinen ersten Walk zu starten. Nach etwa 10 Minuten war der Himmel wieder klar und die Sonne schien. Toll! Außer mir vielleicht noch 5 Menschen auf dem ganzen ‚Track’, der mal auf Schotterweg durch den ‚Dschungel’ führte, aber dann auch mal auf einem Holzweg einige Meter über der Erde entlang durch die Baumkronen – da fühlte man sich dann fast wie in Lothlorién. Hab mich auch dumm und dämlich fotografiert, so toll war es. Die in Neuseeland früher fast überall vorkommenden Kauri Bäume, die heutzutage leider nur noch vereinzelt in Nationalparks o.ä. zu finden sind, sind wirklich beeindruckend. Riesige Stämme, der größte hier auf den Inseln hat glaube ich einen Durchmesser von 5 Metern (!!!), werd ich auch noch hinschauen. In dem Park gab es auch noch kleine Wasserfälle, bei denen ich eine lustige Truppe kletternder Frauen angetroffen hab (hab auch fleißig für dich fotografiert, Fabi, auch wenn des nur Anfänger waren, das hab sogar ich gesehen. Glaub, das war eher so ein Betriebsauflug oder so) und eben viel, viel grün. Ganz anders als unsere Wälder oder des grün da um die Isar rum. Hab mich wirklich ein bisschen wie im Regenwald gefühlt.
Nachdem ich diesen recht kleinen Weg (etwa 1 bis 1 ½ Stunden hab ich gebraucht) also ausgiebig genossen habe gings dann weiter zu den Whangarei Falls, einem der meist fotografierten Ort Neuseelands (sind auch auf einem der Fotos auf meiner Homepage, und es ist wirklich so idyllisch wie auf dem Bild), bei denen es wieder einen kleinen Walk gab, der etwa eine halbe Stunde dauerte. Auch hier musste meine Kamera wieder ordentlich Arbeit leisten. Der Ort ist einfach atemberaubend!!!
Wieder zurück am guten alten Campingplatz habe ich mich dann aufgemacht, den Rest meines kleinen Reiches zu streichen, was ich auch gerade so bis zum Anbruch der Dunkelheit geschafft habe. Beim Abendessen-Kochen lernte ich dann Peter Jackson kennen, Nein, leider nicht den von dem Herrn der Ringe, sondern einen Neuseeländer, der Teile seines Lebens in Schottland und Deutschland verbracht hat und viel zu erzählen hatte. Vor dem Schlafen gehen hab ich dann noch ausgiebig meinen Lonely Planet und die zahlreichen Prospekte studiert, die sich inzwischen in meinem Zuhause angesammelt hatten und beschlossen, am nächsten Morgen endlich in die Bay of Islands aufzubrechen. Na dann, eine letzte Gute Nacht im Alpha Park!
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FR. 23 – 3 – 2007 WHANGAREI: Einkaufen und Einrichten
28-Mrz-2007 von Glöckchen.
GUTEN MORGÄÄÄHHN!!! Man hab ich gut geschlafen, in meinem neuen Bett, also Auto, also Zuhause, also… hab einfach echt gut geschlafen. Da ich von nun an mehr oder weniger mit der Sonne lebe, bin ich schon um 7 Uhr aufgestanden (Ja, Mama! Um sieben, und das sogar freiwillig und gut gelaunt) und hab mich so bald es ging auf den Weg zum Warehouse gemacht. Dort hab ich circa 2 oder auch 2 ½ Stunden damit verbracht, mir Einrichtung und alles, was dazu gehört, auszusuchen und habe schließlich 309 Dollar bezahlt. Als nächstes war Farbe dran, da ich das Innere meines Busses neu streichen wollte (ach ja, a propos Farbe: der Bus ist weiß, noch, wird aber bald noch bebuntet), weil der Rost dann doch schon an der ein oder anderen Stelle zu sehen war. Nach der verzweifelten Suche eines passenden Geschäfts bin ich schließlich in einem exklusiven Farben-Laden gelandet, in dem sie mich freundlich in irgendeine andere Einrichtung auf der anderen Straßenseite verwiesen haben, so genau hab ich das leider nicht verstanden. Bin aber dann schließlich doch bei einem Auto-Farbexperten gelandet, der sich mein Auto kurz angeschaut hat und mir dann eine Dose weißer Farbe geschenkt hat. Sehr nett! Nun musste ich nur ‚leider’ noch mal ins Warehouse, um einen Pinsel und noch zwei drei andere Kleinigkeiten zu besorgen, die ich vergessen hatte und dann gings nach einem kurzen Umweg übern Schlüsseldienst – beide Schlüssel, die ich beim Autokauf miterworben hatte, waren schon verbogen und der Nicht-Originalschlüssel funktionierte nur noch an einer Tür und sonst gar nicht mehr, mussten also zwei neue her – ging es zurück auf den Campingplatz um mein Hab und Gut in die neuen Kisten, Körbe und Behälterchen zu verteilen. Das hat vielleicht Spass gemacht! Und auch recht lange gedauert. Nachdem ich alles Tageslicht so gut es ging zum einräumen, umräumen und lesen genutzt hatte gabs Abendessen – in der beleuchtbaren Küche gekocht – und nach Tagebuchschreiben und im-Bus-Liegen-geniessen bin ich dann um 10 Uhr schon wieder eingepennt.
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22.3. Glueck und Gute Fahrt
24-Mrz-2007 von Glöckchen.
Da war er nun also, der Morgen. Musste recht frueh aufstehen, da ich noch zur Bank wollte um meine Karte abzuholen und das restliche Geld vom Automaten abzuheben. Denkste. Aus irgendeinem Grund hat dieses Teufelsding nur 400 Dollar ausgespuckt, was hiess, ich hatte 200 Dollar zu wenig. Hab alle meine Karten und drei verschiedene Automaten ausprobiert, aber es ging nix. Na toll, noch ein weiteres mulmiges Gefuehl.
Nichtsdestotrotz musste ich zurueck, einpacken und auschecken. Und da stand ich nun, mit all meinen Sachen vor dem Backpacker. Es war 10 vor 10. 5 vor 10. 2 vor 10. 10. 1 nach 10. 2 nach 10. DA WAREN SIE !!!!!!!!!!!! Ich war so unglaublich froh, sie waren wirklich gekommen. Hab ihnen gleich am Anfang die Sache mit dem fehlenden Geld gebeichtet, doch wir wollten zuerst zur Post (in Neuseeland geht man zur Post, wenn man ein Auto ummelden will) und uns auf dem Weg dahin was ueberlegen. Das Ummelden ging ohne Probleme vonstatten, und wir hatten uns darauf geeinigt, dass ich am naechsten Tag das Geld auf ihr Konto ueberweisen wuerde. Habs aber dann trotzdem nochmal an einem Automaten versucht, und siehe da, es ging wieder! Ich konnte also voll bezahlen, was sowohl ihnen als auch mir natuerlich lieber war, und dann hatte ich ein Auto! Wahnsinn! Nach nicht mal einer Woche in Neuseeland! Ich war so gluecklich!
Dann hiess es also: Das erste Mal linksverkehr! Im Rueckspiegel haben Nir & Gali dem Auto und mir wehmuetig nachgesehen, doch weg war ich. So schlimm war das Fahren gar nicht, solange kein Chaos auf den Strassen ist. Nach zwei kurzen Abstechern zu Warehouse und Foodtown, musste ja eine Grundausstattung an Nahrung besorgen, ach ja, tanken war auch noch, ging es dann endlich auf den Weg nach Norden! WOW! Ein paar Freudenschreie und Kilometer spaeter habe ich Halt auf einem Rastplatz gemacht und endlich gefruehstueckt. Es war zwar nicht lecker, doch es war lecker weil ich es in meinem Auto essen konnte! Das war vielleicht toll!
Bin dann an diesem Tag noch nach Whangarei gefahren, was etwa 2 Stunden von Auckland entfernt ist, und es gab weder komische Geraeusche, Aussetzer, Auffaelligkeiten oder sonstiges Seitens des Autos! Man war das toll! Im eigenen Auto durch die wunderbare Landschaft zu fahren! Ein einmaliges Gefuehl!
In Whangarei habe ich mich dann mit Prospekten eingedeckt, bin auf einen Campingplatz und habe den Bus schon mal provisorisch eingerichtet. Erstmal nur ein bisschen, denn die Ausstattung (Kisten und so) musste ich ja erst noch kaufen. Aber schlafen konnte ich drin. Dann hiess es also: Guads Naechtle im eigenen Bus!
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21.3. Verpassen, Verirren, Verzweifeln
24-Mrz-2007 von Glöckchen.
Ein neuer Morgen in Neuseeland!!! Fuehlt sich jedes Mal toll an!
Um halb neun hab ich mich mit Anna in der Kueche getroffen, wo sie mir wieder Fruehstueck spendiert hat und ich meine erste Begegnung mit “Marmite” hatte, der Neuseelaender liebster Brotaufstrich. Sieht aus wie unsere gute alte Nutella, ist aber aus Hefe gemacht und riecht genau so wie es schmeckt: Abartig!!! Die Australier haben so was wohl auch, da heissts nur anders. Anna hat gemeint, ihre Geschmacksnerven seien schon tot, deswegen koenne sie das Zeug ueberhaupt nur essen. Ihhhpfuibah!!!
Mit vollem Magen machten wir uns dann beide nochmal kurz auf in unsere Zimmer, ich um meinen Rucksack zu holen, sie um ihren Rucksack zu packen, da sie heute noch auschecken und weiter nach Kerikeri reisen wollte, und wollten uns dann an der Rezeption wieder treffen. Ich war ziemlich schnell wieder unten und war mir sicher, dass sie laenger brauchen wuerde als ich und hab mich daher vor den “Luggage Storage” Raum gesetzt, da sie ihr Zeug dort zwischenlagern wollte. Da sass ich nun, hab gelesen, gewartet, Postkarten geschrieben, gewartet, beobachtet, gewartet, Schuhe angezogen, gewartet…. nach einer halben Stunde bin ich vor zur Rezeption, runter vor die Tuer, wieder hoch und nach einer weiteren halben Stunde hab ich erfahren, dass sie schon ausgecheckt hat. Shit! Muessen wir uns wohl irgendwie verpasst haben. S******!
Tja, dann bin ich also alleine losgezogen, um die Laeden, die Anna mir eigentlich hatte zeigen wollen, alleine zu finden. Sie hatte mir den Weg nur ungefaehr beschrieben, da wir ja eigentlich zusammen gehen wollten. Erstmal hab ich mich also auf die Suche nach dem “Warehouse” gemacht, laut Anna ein Laden, in dem man vom Schlafsack ueber Bikini bis zu Essen alles bekommt. Mit durchfragen und weiblicher Intuition hab ichs dann auch recht schnell gefunden, doch da ausser einem zweiten Adapter (da der Stecker von meinem Laptop tollerweise zu dick fuer einen normalen EU-
Adapter ist - Wozu haben wir eigentlich all diese DIN-Normen und EU-Vorschriften) keine Anschaffung ins Haus stand (habe diesen dann in der gleichen Mall in einer Apotheke bekommen *wunder*) gings dann weiter auf die Suche nach “Foodtown”, laut Anna ein toller Supermarkt mit grosser Auswahl und vernuenftigen preisen. Das hat dann schon laenger gedauert mit dem Suchen, und erst nach ueber einer Stunde durch-Aucklands-Strassen-irren und viele Menschen fragend hab ich ihn dann endlich gefunden. Hier bin ich gar nicht erst rein, weil ich erstmal die Auto-Geschichte erledigen wollte.
Dies wollte ich im BackpackersCarMarket erledigen, der idealerweise am anderen Ende der Queen St. zu finden ist. Das hiess, ich musste den ganzen Weg zuruecklaufen, was ungefaehr so weit ist wie vom Hauptbahnhof zum deutschen Museum, nur das es die ganze Zeit ein bisschen Bergauf geht um dann am Ende in einer Steigung von gut 30 Grad zu Enden! Ich hasse diese Stadt fuer ihre Auf und Abs. Naja, hab mich aber tapfer durchgekaempft und bin schliesslich am Ziel angekommen. Dort standen dann etwa 20 bis 30 Autos, die meisten mit Besitzer, in einer Garage. Nach einem Rundgang, der mir offenbarte das alle interessante Busse ueber 2000 Dollar (etwa 1000 Euro) waren, wollte ich mich schon wieder auf den Weg machen, als mich ein etwas aelteres Maedel als ich angesprochen hat, ob ich auf die Suche nach einem Van (= englisches Wort fuer einen Kleinbus. Nicht verwirren lassen, wenn ichs mal vertausche. Es ist ein Bus) sei. Wie sich herausstellte wuerden sie und ihr Freund in Zwei Tagen weiter nach Thailand fliegen und wollten ihren Bus so schnell wie moeglich los werden. Sie standen schon seit drei Tagen hier, doch bei 2 bis 3 Kaeufern, die pro Tag einlaufen, ist die Chance nicht sonderlich gross, erfolgreich zu verkaufen. Ihr Auto war ein Nissan Vanette, Baujahr 1993, 250.000 Kilometer mit Bett hinten drin, inklusive zwei Angeln, einem Zelt, drei fetten Campingklappsesseln, einem Hocker und so weiter und so fort. Nach vielen Fragen, genauer Begutachtung aller Seiten und des Motors und schliesslich einer Probefahrt diskutierten wir den Preis. Sie waren inzwischen auf 1600 Dollar runtergegangen, ich sagte ihnen, ich wolle nicht mehr als 1200 zahlen und so haben wir uns auf 1400 geeinigt, was wirklich guenstig ist, fuer so ein Auto.
Hab ich mich also auf den Weg zur Bank gemacht, doch wie sich herausstellte konnte ich momentan nur an 800 Dollar rankommen, da auf meinem neuseelaendischen Konto noch kein Geld war und ich am Automaten nicht mehr bekommen wuerde. Schliesslich haben wir uns dann auf eine Anzahlung von 300 Dollar und der Uebergabe des Original-Autoschluessels geeinigt und uns fuer den naechsten Tag um 10 Uhr morgens vor meinem Backpacker verabredet.
Das waren die schlimmsten 21 Stunden die ich seit langem hatte!!!
Hab mich also mit gemischten Gefuehlen auf den Weg zurueck ins Backpacker gemacht, um dort einen Zettel von Anna zu finden, dass sie, waehrend ich in der Lounge gewartet habe sie nur 5 Meter entfernt vor der Rezeption stand und dort gewartet hat. Das ham wir ja toll angestellt. Nun ja, jedenfalls hab ich hierbei auch festgestellt, dass das Geschlechterverhaeltnis in meinem Zimmer sich inzwischen auf 3 zu 3 geaendert hatte. Wenigstens etwas positives.
Alles was ich jetzt wollte, war in die Heimat zu berichten, und so hab ich mein Laptop gepackt um den Wireless-Lan Hotspot in meiner Unterkunft auszuchecken. Wie sich jedoch herausstellte, stimmte etwas mit meinen Einstellungen nicht und das Handbuch, das eigentlich alle Loesungen fuer solche Faelle parat haelt, war nicht auffindbar, und so wurde ich auf spaeter vertroestet. Na toll.
Zum Glueck hatte Mariko gerade Uni aus, so dass ich mich mit ihr treffen konnte. Wir sind Kaffee trinken gegangen, weil ich irgendwie ein warmes und wohliges Gefuehl in mir brauchte. Hat zwar nicht wirklich geholfen, genau so wenig wie Marikos Versuche, mich aufzuheitern, aber naja. Was konnte ich schon anderes tun, als bis morgen frueh zu warten? Hab ich mir auch immer wieder gesagt, hab mich aber trotzdem immernoch mies gefuehlt.
Da Mariko zur Arbeit und ich die Zeit irgendwie totschlagen musste bin ich dann wieder zum Foodtown um mir Abendessen und Wein zu kaufen. Das musste sein. Beim Kochen hab ich dann die Anna (schon die dritte inzwischen) aus der Schweiz kennengelernt. Wir haben nebeneinander gekocht und zusammen gegessen und uns sehr nett unterhalten. Sie hatte sieben Monate Australien hinter sich, war jetzt noch fuer zwei Wochen allein in Neuseeland bevor ihre Eltern kommen wuerden und sie zusammen 4 Wochen das Land im Campervan unsicher machen wuerden. Nach dem Essen wollten wir beide noch was tun und sind daher raus in die Stadt, aus dem urspruenlichen Plan, etwas trinken zu gehen wurde schnell der Plan, endlich auf Aucklands Sky Tower hinaufzufahren. Es war inzwischen etwa halb zehn, daher dunkel, was uns eine atemberaubende Aussicht bescherte. Der Blick von oben war einfach wahnsinn, wie diese Grossstadt uns zu Fuessen lag. Wahnsinn! Das werden wir wohl nie vergessen! Haben beide versucht, es im Bild festzuhalten, aber wirklich gelungen ist uns das glaube ich nicht, werdet es bald selber beurteilen koennen. Aus dem Plan, etwas zu trinken, wurde dann doch noch was, denn oben im Sky Tower gab es ein kleines Cafe, was sogar nicht ueberteuert war. Da sassen wir noch, hoch oben, und haben es einfach genossen, gerade da zu sein, wor wir waren. Toll!!!
Wieder unten haben wir dann noch einen kostenlosen Film ueber die Enstehung Aucklands angeschaut, bei dem ich Anna dann aber leider bald allein lassen musste, da ich ja noch nach Hause skypen wollte. Zurueck im Backpacker lagen mittlerweile etwa 20 Seiten fuer mich bereit, mit deren Hilfe ich mein W-Lan Problem recht schnell ueberwunden hatte und auch prompt meine Mama am Ohr hatte! Das tat gut, auch wenns nur kurz war!
Doch noch halbwegs zufrieden bin ich dann um elf endlich ins Bett gefallen. Mal schauen, was der morgige Tag so bringen wird….
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20.3. Umzug nach Schwabing
24-Mrz-2007 von Glöckchen.
Heute war kein wirklich aufregender Tag, daher versuche ich mich kurz zu fassen:
Nachdem ich dir Mariko alleine hab frueh aufstehen lassen um selber ein bisschen Schlaf nachzuholen und ein bisschen Zeit fuer mich zu haben bin ich ihr dann in die Uni in den Spanisch-Kurs gefolgt, was nicht sonderlich informativ, da mein Spanisch zur Zeit nicht das beste ist, und wohl auch nie werden wird.
Egal, danach gings dann auch schon wieder heim, denn ich musste ja fuers Backpacker (an Fabi: Des is so was aehnliches wie ne Jugendherberge, nur bekommt man kein Essen vor die Nase gesetzt und wird auch sonst nicht so verwoehnt. Hautpsaechlich fuer Leute, die Selbstversorgung gewohnt sind, um auch mal in dem gescheiten Bett zu schlafen) packen. Weil noch ein bisschen Zeit war haben wir eine folge der in Neuseeland sehr beliebten ‘Zeichentrickserie’ “Bro’Town” gekuckt, die von fuenf Maori-Jugendlichen-Gangstan handelt und teilweise sozialkritisch, teilweise einfach nur lustig ist. Sehr zu empfehlen.
Tja, und dann gings endlich los mit dem Bus in meine neue Bleibe. Mariko hat mich bis aufs Zimmer gebracht und nachdem wir mein Sechser-Zimmer betreten und die zwei belegten Betten nach Adressanhaengern untersucht hatten, wussten wir dass ich es mit zwei maennlichen Wesen aus England und Deutschland zu tun hatte. Na das konnte ja was werden (man haette an der Rezeption bescheid sagen koennen, wenn man ein ‘eingeschlechtliches’ Zimmer will). Sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, hab mir den Magen nochmal ordentlich vollgeschlagen und dann hiess es “Adios, Mariko”. Zurueck im Backpacker habe ich mich in die ‘Lounge’ gesetzt, andere Reisende beobachtet, belauscht, gelesen bis ich bei einem Blick ueber die Schulter deutsche Worte entdeckte. So hab ich die Anna aus Schwabing kennengelernt. Auch 20, auch letztes Jahr Abi gemacht und schon seit sechs Monaten allein unterwegs in Neuseeland, weshalb sie mir viele gute Infos, Ratschlaege, Antworten, Tipps und so weiter geben konnte. Wir sind dann bald in die Kueche umgezogen wo sie mir ihre letzte Lieblingstuetensuppe abgegeben und selber nur rote Linsen gegessen hat und dort sassen wir dann bis elf und haben geratscht. Vorm Ins-Bett-Gehen haben wir uns noch fuer den naechsten Morgen zum Fruehstuecken verabredet und sind dann auf unsere jeweiligen Zimmer. Meins war inwischen mit drei Jungs belegt, zwei davon schlafend, einer noch auf Achse. Naja, Gute Nacht!
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19.3.2007: Sonnenbrand und Steinkuehler
22-Mrz-2007 von Glöckchen.
Halli hallo meine Lieben,
heute war ich mit Mariko in ihrer tollen Auckland University, wunderschoene Uni, viel gruen, fuer NZ recht alt aber viel zu gross fuer so ein kleines Gloeckchen wie mich: 40.000 Studenten, der Wahnsinn.
Nun gut, als erstes hatte Mariko ‘law’, da mich das aber nicht sonderlich interessiert hat und es soooo ein tolles Wetter war und ich so gar keine Lust hatte, drinnen zu sitzen hab ich sie in ihrem Kurs allein gelassen und hab mich im Gras entspannt und gesonnt und genossen. Tja, denkste Dommi: was haelt meine deutsche Winterhaut von so viel Sonne auf einmal? “Da krieg ich doch mal nen Sonnenbrand” denkt sie sich. Aber nen ziemlich dollen an beiden Schulter und Armen, was natuerlich besonders praktisch ist, wenn man den ganzen Tag einen Rucksack durch die Gegend schleppt. Am Morgen stand ich noch im Bad und hab ueberlegt, ob ich Sonnencreme nehmen soll - “Ach ne, lass ma. Sind ja in der Uni”. Tja, selber Schuld.
Nun gut, nach Law gings dann in ihren Deutschkurs, was zeimlich witzig war, da die Lehrerin nicht wusste, dass ich aus Deutschland komme und dann hat sie jeden so gefragt: und was studiert ihr ausserdem noch so? Und als ich dann im perfekten Deutsch geantwortet hab war sie ganz begeistert und fand mich tollo, bis es dann in ihrem komischen Kopf angekommen ist, dass ich aus Muenchen bin. Aber das ist ja eigentlich unwichtig, denn das interessante kommt jetzt: Da war noch eine Vertretungslehrerin anwesend, die eigentlich nur bei ihrem Vornamen genannt wird, aus irgendeinem Grund hat sie dann aber mal ihren Nachnamen genannt: Steinkuehler (alle WHGler schreien auf, fuer alle anderen: dat is ein Musiklehrer am WHG in Garching). Nach dem Unterricht hab ich sie dann gefragt, ob jemand in ihrer Familie zufaellig Musik unterrichtet und es stellte sich dann heraus, das dieser besagte Lehrer ihr Bruder ist. WAHNSINN! Da bin ich hier am anderen Ende der Welt und dann treff ich einfach die Schwester von meinem ehemaligen Lehrer. Kanns immernoch nich fassen.
Naja, danach war der Tag dann nicht mehr so aufregend, hab ein Konto eroeffnet und mir endlich eine neuseelaendische Handynummer besorgt (wenn jemand sie wissen will, schreibt mit bei “kontakt” oder gebt ein Kommentar, will die hier nich so oeffentlich hinstellen).
Zuhause haben wir dann nur noch gegessen, ’Desperate Housewifes’ gekuckt (Dafuer bin ich nach Neuseeland gekommen ???????) und es war der erste Abend, an dem ich nicht schon um sechs Uhr totmuede war. Juhuuu, Jetlag ueberstanden.
So, das war nun also ein weiterer Tag im Leben der Dommi in Neuseeland, bald wirds spannender, versprechs!
Winkewinke und Adios
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Auckland
18-Mrz-2007 von Glöckchen.
Hey guys,
ich kanns noch gar nich fassen: I C H B I N I N N E U S E E L A N D ! ! ! Unbelievalbe. Mein Gepaeck und ich sind komplett und unbeschadet angekommen. Beim zweiten Flug hatte ich nicht ganz so viel Glueck wie von Muenchen nach Bangkok. Weder beim Essen, noch beim Platz (sass zwar am Fenster aber der einzige der mir von draussen winken konnte war der linke Fluegel des Flugzeugs. Exciting!), noch beim Schlaf und geschweige denn beim Sitznachbarn (die fehlende Menge an moeglicherweise stoerender Koerpermasse wurde durch ein Uebermass an schlechtem Geruch augeglichen. Da sag ich doch mal danke). Naja, Hauptsache ich bin heil angekommen. Mariko und ihre Mutter mussten ueber eine Stunde auf mich warten. Aber sie waren so nett zu mir. Aber das lustigste bis jetzt war die Reaktion ihrer zwei kleinen Schwestern auf meine Milka und Haribo mitbringsel. Unglaublich. Die Augen gross wie Plattenteller. Hmmm, aber wenn ich so ueberlege ist es auch sehr lustig, wenn Mariko deutsch spricht. Sooo knuffig. Ich zwing sie ein bisschen, aber sie sagt selber die ganze Zeit, dass sie besser werden muss. Also. Morgen gehe ich mit ihr zu ihrem Uni-Deutschkurs. Da freu ich mich scho.
Auch wenn es hier nicht wirklich warm is, es ist so unglaublich schwuel dass einem die Bruehe den ganzen tag nur so runterlaeuft. Naja. hier ist alles ziemlich gruen, auch wenn es eine Grossstadt ist und Auckland hat seinen Spitznamen ‘City of sails’ wirklich mehr als verdient, hab noch nie soviele Schiffe auf einmal gesehen. Heute war ich mit Mariko downtown (faszinierend: bis auf Banken ham hier alle Geschaefte auch sonntags auf. Es ist zwar nicht sonderlich voll, aber naja). In dieser Stadt mochte man wirklich nicht gern Zeitungen austragen. Sooo viele Huegel. Unglaublich! Viel zu viele. Auf und ab und wieder auf und wieder ab, und die meisten auch noch unglaublich steil. Ganz schoen frech. Da kann eine gewisse amerikanische Stadt absolut nicht mithalten. Werde versuchen, es fotografisch festzuhalten.
Nun gut, ab Dienstag werde ich in ein Backpacker ziehen um andere Work & traveller kennenzulernen und jemandem zum Auto kaufen zu finden. Oh, ich hab so Angst vorm ersten mal Linksverkehr fahren!!!
Bald wird es auch die ersten Fotos geben, aber ein bisschen muss noch gewartet werden. Bis ich entweder einen neuen USB-Stick besorgt habe oder wirleless-Lan verfuegbar ist, war im Backpacker gluecklicherweise der Fall ist.
Naja, dass wars dann auch schon wieder, Essen ist gleich fertig, tut mir sorry. Und ich entschuldige mich fuer alle eventuellen Schreibfehler, diese Tastatur ist wirklich sehr gewoehnungsbeduerftig. Da zieh ich dann mein Laptop doch vor.
Also, es gruesst und knuddelt und vermisst und winkt euch
die kleine dommi
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Bangkok
16-Mrz-2007 von Glöckchen.
Hallihallo Leute,
sitze gerade in Bangkok und muss noch ueber 4 stunden totschlagen. Der hinflug war klasse, keine kleinen schreienden Kinder, eine supernette sitznachbarin (Anna-Katharina aus Muenchen die jetzt 8 Monate auf Bali studiert. Hat auch ne Homepage www.bali2007.de) und man konnte aus sooooooo vielen Filmen aussuchen, neue, klassiker (auch der Pate
Thomas) und auch HERR DER RINGE. Da hat sich die kleine Dommi gefreut. Dr. House gabs auch. Tollo. Essen war auch supergeil und geschlafen hab ich wie ein Stein.
Naja, sonst gibt es ja noch nich so wirklich viel zu berichten, ausser dass es hier wahnsinnig heiss ist und gerade drei uhr nachmittag, bei euch bzw. bei mir im kopf aber erst neun uhr morgens. Und das war erst die erste haelfte der zeitverschiebung, die restlichen sechs stunden kommen ja noch.
Also, dann bin ich jetz dann auch schon wieder still und schicke nochmal ein riesengrosses Danke an alle raus, die am Flughafen waren (und auch die, die eigentlich wollten aber nicht konnten) die Frau da am Anfang beim sicherheitsding wo ich so viel ablegen musste hat gemeint, so viele waeren noch nie da gewesen.
Nun gut, dann such ich mir jetz mal einen schoenen platz und vielleicht was zu essen und hoffe, dass es euch allen gut geht!
Ganz liebe gruesse vom noch nicht ganz anderen Ende der Welt,
eure Dommi
P.S.: hab immernoch nich realisiert, dass ich weg bin
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