Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs ~ E I N ~ G L Ö C K C H E N ~ U N T E R W E G S ~ I N ~ N E U S E E L A N D ~ . . . ~ für September, 2007.
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- 11-Jan-2008: Fr, 11-01-2008 AKAROA: Es geht’s aufs Ende zu
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- 11-Jan-2008: Di, 25-12-2007 AKAROA: Sommersonneweihnachten
- 11-Jan-2008: Fr, 21-12-2007 AKAROA: Grauenhaft groß schlechtes Gewissen
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- 2-Okt-2007: Mo, 01-10-2007 CHRISTCHURCH: Mal wieder
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- 2-Okt-2007: Sa, 29-09-2007 AKAROA: Rührendes Rugby
- 2-Okt-2007: Fr, 28-09-2007 AKAROA: Müdes Meeting
- 2-Okt-2007: Do, 27-09-2007 AKAROA: Sorgenfreier Steve
NichtNeuseeland
siehe 'Reisetipps'
Archive für September 2007
Mi, 19-09-2007 CHRISTCHURCH: Pure-Freude-Paket
19-Sep-2007 von Glöckchen.
Bonjour und Hallo! Nach den üblichen Campinplatz-Verlass-Ritualen ging es also auf in Richtung Christchurch! Die Strecke kannte ich ja schon von Laura-Zum-Flughafen-Bringen (L) daher verlief sie mehr oder weniger ereignislos, ich raubte wohl nur einigen Autofahrern die Nerven wenn ich mit den vorgeschriebenen Geschwindigkeiten (meist 25 – 45 km/h) um die Kurven fuhr und sie hinter mir kleben mussten weil ich keinen Platz zum ranfahren und vorbeilassen fand. Das war aber dann auch schon das aufregendste! Inzwischen war ich ja Chch mehr oder weniger gewohnt, so dass ich recht gut zum Postamt fand, nur die Parkplatzsuche war das komplizierte, hatte ich aber nach einigen Minuten dank eines sehr engen Parkhauses auch gelöst. Dessen Eingang lag wunderbarerweise genau gegenüber des Postladens so dass ich nur über die Straße watscheln musste und auch gleich einer netten Angestellten meinen Reisepass unter die Nase halten und nach meinem Paket fragen konnte. Während sie hinten im Laden verschwand war ich mir eigentlich schon sicher, dass es bestimmt immer noch nicht da war, doch Wunder über Wunder, nach etwa einer Minute kam sie mit einem braunen Paket in den Händen zurück und ich konnte es fast gar nicht fassen! Freudestrahlend und damit die Dame etwas verwirrend nahm ich es entgegen und nix wie zurück zum Auto! Paket rein, in der Enge irgendwie ausgeparkt und weiter gings. Bevor ich auf den Campingplatz auf dem ich auch letztes Mal gewesen war furh wollte ich noch bei Warehouse nach einigen Kleinigkeiten gucken, so neue Farbe für die Fenster (drei meiner Fenster sind ja schwarz angemalt, so dass man weder rein- noch rausgucken kann doch hat die Farbe schon einige Kratzer und Löcher die ich gerne beseitigen möchte, deswegen Farbe. Das vierte Fenster hat schwarze Klebefolie, die ja eigentlich tollo ist, leide rnur sehr schlecht aufgeklebt ist und viele Blasen hat und eigentlich würde ich sie gerne loswerden, um dann entweder ein richtiges Fenster zu haben oder auch schwarz anzumalen, aber bis jetzt hab ich noch nicht den endgültigen Elan gefunden. So. Exkurs zu Ende) und so, Farbe leide rnicht erfolgreich dafür mit den anderen Kleinigkeiten. Danach schnurstracks zum Campingplatz gefahren, ich weiß, von dem war ich nicht so begeistert, aber er hat Internet und die Duschen sind gut. Hab die Site neben der bekommen, auf der ich letztes Mal stand und nachdem ich eingestöpselt war ging es natürlich erstmal ans Paket! Und des war soooooo tollo!!!!!! So viele liebe Karten von sooo vielen Leuten und sogar so viele von meinem tollen Mamili dass ich auch für ganz viele mehr Tage noch Freude hab, quasi wie ein Adventskalender mit Karten *freu* und Haribo! Ich mein: H! A! R! I! B! O!! !!!!!!!! Des ist ungefähr der Wahnsinn! Also, wenn man noch nicht hier war dann weiß man nicht, wie gut die deutschen Gummibärchen und das Lakritze im gegensatz zu dem hier ist, aber alle die schon mal hier waren (vor allem mein Laura-Schatz) werden verstehen wie dolle ich mich über Haribo-Gummibärchen, und dann auch noch die Kirschen! Meine Lieblinge! Und über mein geliebtes KAtjeslakritz gefreut hab! Oh mann oh mann, musste mich echt beherrschen nicht gleich alle drei Tüten aufzureißen und mich vollzustopfen! Nein, hab ganz brav erst Fotos gemacht und dann eine Packung aufgemacht. Wird unglaublich sparsam damit sein! So was gutes bekomm ich so schnell nicht wieder!!!! Ja, und dann noch meine geliebten NEON-Zeitschriften, endlich wieder was gutes zu lesen, und auch noch original an der AGIP-Tankstelle in Ismaning gekauft! Heieieiei, wie toll ist das denn! Und dann ein weiteres Highlight, dass jetzt wahrscheinlich nur die weibliche Hälfte der Leserschaft verstehen wird und über das die männliche Hälfte wahrscheinlich gar nicht lesen wollen wird, aber das ist mir egal, dann einfach die nächsten Sätze überspringen: OB’s!!! Wie toll ist das! Also, das ist auch so was was man nicht verstehen kann wenn man noch nicht hier war, aber die Kiwis können irgendwie seltsamerweise keine gescheiten Tampons machen, weiß der Himmel wie die das anstellen! Vor allem Sarah und Laura werden verstehen, wie unglaublich ich mich über diese zwei Buchstaben gefreut hab!!!! Außerdem konnte ich mich noch über ein Ersatz-Handy freuen, mein altes hat ja doch ab und zu die ein oder andere Macke und *tollo* einen Süddeutsche Artikel über Slut! Hach war das toll vertraute Gesichter in der Zeitung zu sehen J. Zwar blöd dass das Paket so lange gebraucht hat, aber irgndwie trotzdem tolle dass es genau an Papas Geburtstag ankam! Quasi ein weitergeleitetes Geburtstagsgeschenk!!! Und das erste Paket war ja auch genau dann angekommen, als die Laura gerade abgeflogen war und ich ein wenig Aufheiterung gut gebrauchen konnte. Schon seltsam…. Aber irgendwie tollo!!!Ich konnte mit dem grinsen und vor mich hin freuen natürlich wiedermal gar nicht aufhören, hab alles schön hingelegt und fotofiert und dann sofort den Computa angeschmissen um online zu gehen und daheim anzurufen. Als ich dann endlich eingeloggt und alles war war es aber daheim nochnicht mal sechs Uhr morgens. Eigentlich weiß ich ja, dass meine Mama und mein großer großer Bruder da schon wach sind, aber irgendwie fand ich es trotzdem humander wenigstens bis sechs Uhr zu warten. Also saß ich eine dreiviertel Stunde auf glühenden Kohlen bis es dann endlich so weit war und das heimatliche Telefon klingelte. Und klingelte. Und klingelte. Na toll, am Ende hatte ich nur mich am Anrufbeantworter an der Strippe. Hmmmm, hab ich mich in der Zeit verrechnet? Aber dann kam auch schon ein Online-Anruf von meinem Brüderchen und ich konnte mit ihm chatten. Hab dann noch mal daheim angerufen und ganz doll fieserweise die Mama aus dem Schlaf gerissen, weil die heute früh nicht arbeiten musste und eigentlich hätte länger schlafen können! Ich böse böse Tochter! Aber das konnt ich doch nicht ahnen! So hatte ich dann eine noch verschlafene Mutter am Feleton und einen wachen Bruder zum chatten! Wie toll ist das denn!Leider musste der Pascal aber dan irgendwann losflitzen, aber zum Glück hatte die Mama noch ein wenig Zeit und am Ende haben wir über zwei Stunden miteinander feletoniert…. Heieiei, kam mir gar nicht so lange vor! Jedenfalls war es so ein irre toller Tag und da ich jetzt noch weiter Internet hab wird ich versuchen, mehr Fotos auf der Homepage zu beschriften damit ihr auch wisst, was man dadrauf sieht und mich dann daran versuchen, noch mehr Bilder hochzuladen. Nun ist es sieben Uhr abends und ich denke nicht, dass heut noch was aufregendes passiert. Also einfach alle bittebitte die Daumen drücken für mein Gespräch morgen, des wär so unglaublich wenn des gut gehen würde! Und je mehr Daumen gedrückt werden desto mehr Chancen hab ich! Also, Adios und hoffentlich meld ich mich das nächste Mal wieder mit einem tollen Job im tollen Akaroa! winkewinke
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Di, 18-08-2007 KARIKOURA: Windige Wolkendecke
19-Sep-2007 von Glöckchen.
Als ich morgens um achte aufwachte (haha, ein Gedicht! Man glaubt es nicht!) fühlte ich mich irgendwie so gar nicht nach Auto- und woandershinfahren, so schälte ich mich nur kurz aus meiner Bettdecke und in öffentlichkeitstaugliche Klamotten um vorne an der Rezeption für eine weitere Nacht zu zahlen und dann wieder zurück in die Kissen zu kriechen und noch ein bissal weiter zu schlafen! Das tat gut! Ja, so gegen Mittag bin ich dann endgültig ans Tageslicht gekrochen, hab die Ruhe auf dem Campingplatz genossen, in aller Ruhe gefrühstückt und mich fertig gemacht und bin dann losgezogen um meinen gestern nicht durchgeführten Plan die Stadt ein wenig zu erkunden heute in die Tat umzusetzen. Erstmal bin ich a bissal durch den Ort geschlendert, zwar ganz nett alles hier aber leider doch ein bissal sehr touristisch so dass ich hier leider keine kleinen knuffigen Geschäfte entdeckt und auch vergeblich nach einem Aufkleber gesucht hab. Naja. Dann bin ich quasi aus dem Ortszentrum raus und wollte mich auf den Weg an die Spitze der Mini-Halbinsel machen, wo es nicht nur eine Robbenkolonie gibt sondern auch einen Wanderweg und einen Lookout-Point. Leider leider hatten sich die Wolken immer noch nicht verzogen, so dass ich mich nicht traute den halbtägigen Peninsula-Walkway in Angriff zu nehmen, doch auch bevor ich zu meinem eben genannten Ziel kam begann es zu tröpfeln und nach kurzm Überlegen entschied ich mich, lieber zurück zu laufen, was ja auch schon ein ganz schönes Stück war, da ich weder Regenjacke noch sonst was bei mir hatte. Schade! Aber verschwindet ja zum Glück alles nicht von heut auf morgen, so dass ich mir das alles einfach anschau, wenn ich noch mal herkomm. Tja, das tröpfeln wurde zu Dauernieseln, zum Glück also kein starker Regen so dass ich beim zum-Supermarkt laufen, der einige hundert Meter hinter dem Campingplatz lag und beim restliche ‚Stadt’ ankucken nicht allzu nass wurde, dann aber doch froh war, wieder im trockenen Donkey Shot zu sitzen. Die Wolken hab ich dann Wolken sein lassen, den Heater aufgedreht, Räucherstäbchen angezündet und es mir so richtig gemütlich gemacht und zum Abendessen ‚nur’ Nudeln mit Ketchup im Auto gekocht und ansonsten Musik sortiert und mir danach ‚Whale Rider’ angekuckt. Das erste Mal in Neuseeland! Schon was ganz anderes den Film hier zu gucken als daheim! Aber gut ist er immer! Eigentlich hatte ich ja nach Kaikoura nach Blenheim und der ‚alten Clique’ Hallo sagen wollen, doch nun mit dem Gespräch vor Augen hielt ich es nicht für das Beste, den Abend vor so einem wichtigen Termin dort oben zu verbringen sondern wollte morgen lieber gemütlich nach Chch fahren, nach meinem Paket kucken und mich dann ganz entspannt irgendwo mit Internet hinsetzen um am nächsten Tag keine allzu weite Fahrt mehr zu haben und mich ein wenig zu sammeln! Hui, ich bin so aufgeregt! Naja, jedenfalls ist heute nicht viel mehr aufrgendes passiert und ich wünsche eine Gute Nacht!
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Mo, 17-09-2007 KAIKOURA: Einfallsloser Eintrag
19-Sep-2007 von Glöckchen.
Uaahhh *streck* brrrr *gähn* Guten Morgen liebe Leut! Nachdem ich heut um kurz vor zehn vom Platz runter bin hab ich erstmal mein Auto im „Ortszentrum“ geparkt und bin ein wenig durch die Stadt gelaufen. Da ja die Hauptattraktion hier die naturbeheizten Thermalpools sind, ich aber kein Badezeug habe und die Stadt sonst nur von Skifahrern oder Reitfans aufgesucht wird fand ich es hier nicht ganz so sp
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So, 16-09-2007 HANMER SPRINGS: Titelloser Tag
16-Sep-2007 von Glöckchen.
Ja, ich habe es tatsächlich geschafft und Akaora verlassen. Aber einfach war es nicht. Um acht Uhr gings los mit sauberduschtete, dann eine Runde Internet am Campingplatz-PC da die ja leider kein W-Lan hier haben um E-Mails zu checken, Frühstücksbrote geschmiert, ein letzte Plausch mit Fran und Marc und E-Mail Adressen ausgetauscht und dann frecherweise eine halbe Stunde zu spät bin ich vom Platz. Erstmal nur nach Akaroa runter um endlich Lauras Brief abzuschicken, da im Postamt hab ich dann tollerweise noch einen kostenlosen Aufkleber mit der Stadt bekommen und auf dem Rückweg zu meinem Auto hab ich in einem Schaufenster einen Aushang gesehen, dass ein örtliches Restaurant Kellner und Küchenhilfen sucht. Das wär natürlich tollo, hier arbeiten zu können!!!! Also gleich angerufen, leider aber keiner da gewesen, also nur Name und Nummer hinterlassen. Daumen Drücken! Und dann ging es wirklich weg von diesem schönen Platz. Es war wieder genau so wie bei Lake Tekapo, irgendwie hat es sich falsch angefühlt. Zwar anders, aber doch ähnlich! Vor allem weil ich hier noch so nette Leute kennengelernt hatte… Ach manno! Aber ich komm ja wieder!Die Fahrt nach Chch war diesmal nicht so spektakulär, keine Kühe keine Läufer. In der Stadt hab ich mir dann erstmal meinen Weg zum Postamt gebahnt, was recht einfach war welches aber genialerweise sonntags zu hat, also wieder kein Paket von daheim! So ein Scheiss! Als nächstes hab ich mich auf die Suche nach dem DVD-Geschäft gemacht um die Filme zurückzubringen, aber das war wirklich ein Chaos! Hab mich so richtigrichtig doll verfranst, passiert mir ja sonst dank meines tollen Orientierungssinnes quasi nie, aber hier war es so richtig hoffnungslos. Nach – mir kam es vor wie eine Stunde, wie viel es wirklich war weiß ich nicht hatte ich dann also mein Ziel erreicht, Filme zurück und raus aus der Stadt. Zum Glück, der Verkehr hier is mir echt zu stressig! Vor allem allein mit dem riesigen Atlas, ohne Servolenkung oder linken Seitenspiegel und dann noch immer aufpassend, dass man keinen Unfall baut! Nix für mich! Will mein Navi von daheim wieder haben!!!! Aber gut, nach einem letzten Tankstopp war es dann so weit, ich musste mich entscheiden wo ich hin wollte…. Zur Auswahl standen eigentlich nur Arhur’s Pass und rüber an die Westküste oder Hanmer Springs, ein kleiner Thermalquell-Ort etwa zwei Stunden von Chch entfernt und wo es ganz nett sein soll. Hanmer Springs bekam den Zuschlag! Die Fahrt dorthin war schön, endlich wieder meine lieben Berglies vor Augen, die Musik deutsch und meine Laune Supa! Gegen halb vier kam ich dann im Örtchen an, wo mein erster Weg hinging muss ich ja wohl nicht sagen und nachdem ich dann noch ein wenig in der Gegend rumgewatschelt war ging es auf den Campingplatz. Wieder mal Top10. Leider der (über)allerteuerste im Ort, aber mit Wireless-Lan. Unschlagbares Argument! Erst hat meine Kreditkarte nicht funktionieren wollen hier an dem Gerät und ich musste zu einem Geldautomaten im ‚Stadtzentrum’ aber dann war alles klar und ich bald eingestöpselt und stromversorgt. Eigentlich hatte ich jetzt noch mal aufbrechen wollen, doch dann fing es an zu tröpfeln und zu regnen und so verschob ich das auf den nächsten Tag. Stattdessen sitze ich jetzt hier und schreibe damit ich alles gleich schnell online stellen kann und ihr wieder was zu lesen habt. Gerade wo ich das hier tippe ist es zehn vor sechs ab Abend und ich erwarte keine spektakulären Ereignisse mehr für den heutigen Tag, daher ist es jetzt mal Zeit für ein kleines Fazit:
Heute bin ich 6 Monate und einen Tag von daheim weg, was 186 Tagen entspricht. Ich bin bis jetzt 9434 km gefahren, habe auf 40 Campingplätzen übernachtet, 4 ½ verschiedene Jobs gehabt, 100e Leute getroffen, manche davon weniger, andere davon nah kennengelernt, habe Adressen aus 16 Ländern, bin auf Seite 155 meines Tagebuchs in dem ungefähr 28 Tage fehlen, was ich gar keine soo üble Bilanz finde, bin auf der Konditionsskale von einer -7 auf eine -5 hochgeklettert, habe 1 Engel gefunden, habe bestimmt schon 35 Postkarten abgeschickt, von denen vielleicht die Hälfte angekommen ist, habe 43 Kronkorken bzw. Flaschendeckel oder andere Verschlüsse im Auto kleben, 61 Aufkleber hinten auf dem Auto kleben, insgesamt 5765 Fotos, von denen 4815 von mir sind, habe 8 neue Narben und im großen und ganzen viel zu viel Geld ausgegeben. Fehlt was? Bestimmt, wird nachgeliefert.Ich habe keine einzige Sekunde seit ich in den Flieger gestiegen bin bereut, dass ich hergekommen bin und freue mich jeden morgen aufs neue, dass ich hier bin! Das Land, die Landschaft, die Leute und das Gefühl hier zu sein sind noch unendlichviele Male toller und atemberaubender, als ich es mir hätte vorstellen können und zu sehen, dass die Bilder im Internet oder Büchern oder im Fernsehen eher eine Untertreibung als eine Übertreibung ist war toll! Mein Englisch ist natürlich auch ein wenig besser und ich habe eigentlich fast keine Probleme mehr, irgendwas zu verstehen. Ich bin geduldiger geworden, wenn auch noch nicht viel, und wache jeden morgen mit bester Laune auf! Es ist einfach unglaublich toll, die Möglichkeit zu haben, das zu machen was ich gerade tue! Dieses wundervolle Land in dieser Weise zu erleben! In keinem auch nur noch so kleinen Punkt bin ich bis jetzt enttäuscht worden, eher umgekehrt. Dass das Brot und das Bier nicht nach heimatlichem Standart sein würden wusste ich ja schon vorher J Und ich bereue auch den Entschluss, alleine losgezogen zu sein niemals nicht, denn so habe ich die Möglichkeit, viel mehr Leute zu treffen als wenn nicht, ich kann morgens aufstehen und machen und hinfahren wo ich will und beschäftige mich viel mit mir selber, worüber ich sehr froh bin! Die einzige bessere Begleitung auf so einer Reise als nur mich selbst ist meine liebe Laura! Ich hatte ja immer gedacht, wenn man zu zweit unterwegs ist wär das anstrengend, man ist sich uneinig, geht sich auf die Nerven, kann sich nicht entscheiden und so weiter und so weiter. Aber zu sehen, dass keines dieser Probleme bei der ja doch langen Zeit die wir miteinander auf so engem Raum verbracht haben jemals auch nur am Rande aufgetaucht ist ist ein unbezahlbares Geschenk! Bis jetzt habe ich noch keinen anderen Menschen getroffen, mit dem das so möglich wäre und ich bin unglaublich dankbar, dass wir damals im guten alten Kerikeri zusammengefunden haben und sehne den Tag herbei, an dem mein Schatz endlich wieder in Neuseeland landet und wir das Land wieder zu zweit im Donkey Shot unsicher machen! Danke, meine liebe Laura, dass es dich gibt, dass wir uns getroffen haben und vor allem, dass du wiederkommst JWas bleibt mir noch zu sagen? Wie toll das Land ist, habe ich ja nun weiter oben und auch in vielen anderen Berichten schon oft beschrieben, aber auch die Neuseeländer selber sind so unbeschreiblich, mir fehlen dir Worte. Ich habe schon mal erwähnt, dass ich bis jetzt nur zwei unfreundliche Kiwis gesehen habe und das ist bis heute dabei geblieben. Einfach ihre Art, zu arbeiten um zu leben und nicht, wie es bei uns in Deutschland viel und oft der Fall ist, zu leben um zu arbeiten und das damit verbundene Lebensgefühl sind an jeder Ecke zu spüren. Kiwis gehen raus so oft es geht, treffen sich mit freunden, treiben Sport, fahren ans Meer… sie genießen einfach! Sieht man auch schon daran, dass die meisten Leute von 9 bis 17 Uhr arbeiten. Überall sieht man Familien Rugby spielen, Leute joggen, Menschen das Auto für den Tages-/Wochenendausflug beladen und so weiter und so weiter. Sie setzen sich eben nicht einfach nur vor die Glotze sondern sind aktiv und machen was, und das find ich toll. Noch dazu haben sie viele Kinder, die neuseeländischen Familien und das find ich natürlich auch tollo! Das ganze hier soll jetzt nicht heißen, dass hier nur perfekte Menschen rumlaufen und alle toll sind und niemand ein Arschloch oder Depp oder ignorant oder sonst irgendwie blöd, nene, auch hier gibt es Idioten und so, aber im generellen ist es einfach ein sehr krasser Unterschied zu Deutschland. Es ist echt blöd, wie meine Worte noch nicht mal nahe an das dran kommen, wie ich es hier erlebe aber dann müsst ihr wohl eben alle einfach herkommen und selber sehen, was ich meine! Nun gut, das war fürs erste mein Fazit, aber ich bin sicher da kommt irgendwann noch mehr aus mir rausgeblubbert, seit gespannt. Ende Tag zwei meines 3-tägigen bergestes
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Sa, 15-09-2007 AKAROA: Bravouröses Bergfest
16-Sep-2007 von Glöckchen.
Heieiei, kaum zu fassen! Heute bin ich genau ein halbes Jahr auf Achse! Und genau so viel liegt noch vor mir! Unglaublich! Konnte mich nicht entscheiden, ob der 15., an dem ich ja gestartet bin, der 17. an dem ich hier in Neuseeland gelandet bin oder der 16. quasi als neutrale Mitte das offizielle Bergfest markieren soll, deswegen habe ich mich einfach für eine 3-tägige Festivität entschieden J Heute morgen bin ich um neun ins Autochen gestiegen und losgedüst. Nein, meinem geliebten Akaroa noch nicht den Rücken zu kehren. Ich ließ einen Campingstuhl auf meiner Site, bezahlte beim rausfahren an der Rezeption für eine weitere Nacht und dann ging es auf nach Chch. Irgendwie hatte ich Lust, heute autozufahren, aber auch am Abend wieder in Akaroa zu sein. Also, auf los gings los. Ich bin nicht die selbe Strecke gefahren wie auf der Herfahrt sondern habe den Tourist Drive über die ‚Summit Road’, also quasi Gipfelstraße genommen. Die Aussichten von hier oben waren wirklich wahnsinn, vor allem weil die Wolken an diesem Tag sehr tief hingen und quasi auf den Hängen bzw. Gipfeln, was unglaublich toll sah, vor allem wie sie in Tälern unter mir dahinschwebten, doch irgendwann lief die Straße so hoch oder die Wolken waren so tief dass ich mittendrin steckte und aus wars mit der Aussicht. Mit Glück konnte ich noch 50 m weit sehen. Heieiei, und mein Autochen hat ja kein Nebellicht, also schön langsam. Auf einmal sind dann direkt vor mir etwa zehn Kühe aufgetaucht, die Mitten auf der Straße standen, in deren Mitte aber eine Lücke war, durch die ich gut gepasst hätte. Also, abgebremst und schön langsam gefahren doch von einer auf die andere Sekunde liefen alle Tiere gleichzeitig kreuz und quer und überall auf der Straße, es war ein Wunder dass keines in meine Richtung lief und ich musste eine Vollbremsung machen und alles flog durchs Auto. Kühe sind wohl keine Schafe, die brav ausweichen. Nach einigen Metern hatten sich die Tiere zwar noch nicht beruhigt, waren aber alle auf das Gras neben der Straße und in Schrittgeschwindigkeit bin ich vorbeigefahren, jede Bewegung beobachtent, die könnten ja jeden Moment gleich wieder losrasen. Heieiei, ich war echt geschockt. Wenn ich schneller unterwegs gewesen wär dann wär das nich so gut ausgegangen….Schock! Nach einigem weiteren Nebel hatte ich mich wieder beruhigt, fuhr an einer der raren Stellen auf dieser Strecke wo man anhalten kann ohne den ‚Verkehr’ zu behindern (das auch der Grund warum ich keine Fotos machen konnte) an die Seite, alles wieder an seinen Platz getan und weiter gings. Blöde Kühe, echt. Sollten mal von den Schafen lernen. Naja, nach diesem Abenteuer kam erstmal nix mehr aufregendes, der Nebel wurde bald besser und ich hatte wieder eine tolle Aussicht und nach einigen Kilometern war ich wieder auf der Strecke, über die ich auch schon hergekommen war. Doch nachdem ich die vielen Kurven und Steilheiten hinter mich gebracht hatte, erwartete mich die nächste Überraschung in Form eines Schildes welches ‚!!!! Runners next 4 km’ besagte. Ok, verwirrend. Weit und breit waren keine Läufer zu sehen, doch nach einigen Kilometern kam mir die erste entgegen und es folgten vieleviele weitere. Augenscheinlich war hier ein Marathon am Laufen (haha), was ja eigentlich ok gewesen wäre, aber die Teilnehmer liefen quasi auf meiner Straßenseite, also gegen den Verkehr und immer einen großen Bogen um sie machen war gar nicht so einfach, da auf der Straße etwa 15-mal mehr Autos unterwegs waren als bei meiner ersten Fahrt und mindestens genau so viele Radfahrer wie Autos und es schien, als ob halb Chch übers Wochenende nach Akaroa fährt. Also, diese Fahrt war wirklich nicht sehr entsp
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Fr, 14-09-2007 AKAROA: Faszinierender Frühjahrsputz
16-Sep-2007 von Glöckchen.
Ja, ich gebs ja zu, in bin noch eine Nacht länger hier geblieben! Ich kann mich einfach nicht von diesem jedes mal wieder atemberaubenden Blick trennen. Gut dass ich keinen Zeitdruck habe J Erstmal also hoch zur Rezeption um vor 10 Uhr zu bezahlen und dann auf das Bänkchen vor meinem Autochen gesetzt für ein Bananenfrühstück mit toller Aussicht. Wie ich da also so saß kamen auf einmal die zwei aus dem Auto rechts neben mir mit Nudeln und allem möglichen in der Hand und fragten mich, ob ich vielleicht ein paar Sachen brauchen könnte weil sie heute aus Neuseeland abreisen würde und des Zeug nich wegschmeissen wollen. Ich natürlich gefreut wie ein Schnitzel, der Tag fängt ja gut an. Da saß ich dann also weiter mit noch besserer Laune als davor, als auf einmal ein Mann von hinten an mich rankommt und auch fragt, ob ich vielleicht Essen brauchen könnte, weil sie viel zu viel hätten und auch abreisen würden und sonst nicht wissen wohin. Ich natürlich ‚Ja, immer her damit’. Am Ende saß ich dann mit einer Unmengen von Zeug da, von Eiern, über Spülmittel, Teebeutel, Pfannkuchenfertigmix, brauner Zucker, Eier, Äpfel, Bananen, Zwiebeln, Öl, Ketchup, Nudel, Nudelsoßen, Reiscracker, Plastikfolie, zwei Seifenstücke, italienische Gewürzmischung, Karotten und Frühstücksviereckkorndingern bis hin zu gefrorener Schokolade und einem Stück Steak. Und das war noch lange nicht alles, insgesamt mindestens 50 Dollar was die mir da geschenkt haben! Später als ich auf die Toilette bin hab ich gesehen, dass in der Küche noch mehr Zeug von anderen Leuten stand und hab mich da noch mit 5 neuen Gewürzen eingedeckt! *freu* hab mich gefühlt als wär Weihnachten. Und die beiden Pärchen waren wirklich froh gewesen, dass sie so eine gute Verwendung für ihr ganzes Zeug gefunden hatten. Ich mich auch JNachdem ich all das Zeug dann notdürftig im Auto verstaut hatte ging es runter ins Örtchen um endlich Lauras Mini-Päckchen abzuschicken. Also wieder bergrunterfallen/rollen/stolpern/rennen und die Mini-Klein-Örtchen-französische Atmosphäre genieß. Auf dem Weg zur Post ist mir dann aber noch was eingefallen, was ich der Laura noch mit reintun könnte also hab ich da nur gefragt, wie schwer es denn jetzt schon ist damit ich weiß, wie viel noch reinpasst ohne die 500 g-Marke zu überschreiten. Ja, dann bin ich noch ein wenig durchs Dorf gewatschelt, hab mir in der Bäckerei ein lecker Brot geholt, mich ein wenig an die Hafenpromenade gesetzt und das Meer genossen und dann aber auch recht bald wieder aufgemacht, hatte ja noch große Plände für heute. Also wieder Kampf mit dem Berg und fast verloren, schließlich aber doch völlig außer Atem oben angekommen und erstmal auf das Bänkchen vor mein Auto gesetzt und ganz viel Wasser getrunken. Eine Ebene unter mir spielte ein Pärchen so was wie Federball nur ohne einen federball sondern eher einem Tennisball… also spielten sie eigentlich mehr Tennis ohne Netz… Naja, auch egal, jedenfalls hat die weibliche Hälfte davon dann zu mir hoch gemeint, wie unglaublich fies dieser Berg doch ist und ich hab ihr nur mit einem Kopfnicken zugestimmt, sprechen konnte ich noch nicht. Tja, da saß ich dann also ein wenig auf der Bank und hab mich ausgeruht und kurze Zeit später hat mich des Mädel noch mal angesprochen, ob ich denn ganz allein rumreise und wie und wo und daraus wurde dann ein längeres Gespräch. Sie (23) und ihr Freund (?) waren zwar mit so einem Luxusschlittenwohnmobil von ‚Britz’ unterwegs, aber schon seit Juni und mindestens noch bis Oktober und hatten so gut wie schon das ganze Land gesehen. Sie mussten auch ab und zu mal arbeiten, kamen aus UK und waren beide richtig super doll nett und hatten viel zu erzählen. Irgendwann wollte ich dann aber endlich mal zu Potte kommen und sie runter ins Dörfchen um ihre selbstgemachten Messer gravieren zu lassen und so hab ich ihn endlich in Angriff genommen, meinen Frühjahrsputz!Heieieie, erstmal also das ganze Zeug raus, was sich in meinem Autochen so versteckt. Ich wusste zwar, dass ich viel hab aber sooo viel? Am Ende hatte ich so viele Riesenhaufen um mein Auto rumliegen, Wahnsinn! Dann natürlich Auto rauskehren, Sauger hatte ich ja leider nicht was bei dem Teppich unten drin natürlich toller gewesen wär, alles abwischen und saubermachen. Als ich alles aus dem Auto hatte war es 12:30 ungefähr. Ja, und dann natürlich alles sauber wieder ins Autochen! Leider hab ich nix groß überraschendes wiedergefunden, nur jede Menge Dreck und meine I-Pod-Hülle. Und noch mehr Dreck. Bei den Sachen mit deren Platz ich zufrieden war war es natürlich leicht, doch auf Grund der vielen neuen Geschenke und des ja auch noch recht neuen Mitbwohners Kühlbox wollte ich quasi meine Küche ein wenig umgestalten. Das meiste war also schon wieder im Auto verstaut, nur eben alles was mit Essen und Kochen zu tun hat und noch ein paar andere Sachen waren noch draußen. Und dann fing es an zu regnen! Also erstmal schnell empfindliche Sachen ins Auto geschmissen und zugemacht und alles andere unter die Heckklappe wo es zum Glück halbwegs trocken blieb und Regenjacke drübergeworfen. Heieiei, echt blöd. Meine zwei netten Nachbarn sind sofort gekommen um zu fragen, ob sie helfen können aber zum Glück war der Großteil ja schon wieder sicher im Auto. Tja, da stand ich dann ein wenig verplant im glücklicherweise noch nicht sehr starken Regen und überlegte eine Strategie. Hab mich dann erstmal dem einzigen Küchenelemt dass einen festen Platz hat weil es nirgendwo anders hinpasst (mein Schubladenelement) gewidmet, saubergemacht, ausgeräumt, saubergemacht und wieder eingeräumt und rein ins Auto. Und dann hab ich ein wenig überlegt, wie ich denn was ändern könnte damit meine Küche besser/praktikabler/organisatorisch wertvoller werden könne. Nachdem meine zweite Idee gescheitert war hatte es aufgehört zu regnen und ich konnte wieder in Ruhe weitermachen. Nach einigem rumprobieren hatte ich dann auch eine tolle Lösung gefunden und nachdem alle neuen Bewohner und Zutaten irgendwo in irgendwelchen Boxen verstaut und alles wieder im Auto war hatte ich eindeutig mehr Platz als vorher. Ich hab jetzt quasi vorne an der Ecke wo ich einsteige ein Platz Teppichboden (also Autoboden) frei so dass ich jetzt nicht mehr von draußen über die kleine Stufe an der Tür direkt auf die Matratze muss sondern mich da an der Ecke erstmal hinsetzen und meine Schüchen lassen kann. Versteht jetzt wahrscheinlich keiner ausser mein Laura-Engel, aber der wichtigste Fazit: Ich hab mehr Platz! Während ich da also so am rumräumeln war kam irgendwann die Fran (so hieß die weibliche Hälfte des UK-Pärchens, die männliche Marc) um mir ein Bier anzubieten weil sie nicht tatenlos zusehen konnten, wie ich mich da so abracker und sie faul rumsitzen. Fand ich natürlich supernett und wir haben unser Gespräch von früher am Tag fortgesetzt und des war richtig tollo, mit ihr bzw. ihnen zu plaudern. Wir haben über alles mögliche geredet, über unsere jeweiligen Reisen und Erlebnisse und Abenteuer und Erfahrungen, Musik(-festivals), Bücher, Herr der Ringe, unsere Familien und so weiter und so weiter. Leider auch über Spinnen. Als ich Fran nämlich mein ‚WETA’ auf der rechten Seite gezeigt habe sah ich am Seitenspiegel eine vielzugroße und dicke Spinne hängen, die sich leider schnell aus dem Staub (in meinen Spiegel rein) gemacht hat, sonst hätte Fran sie gekillt, ich war einige Meter von meinem Auto weggelaufen und habe versucht, mich zu beruhigen. Leider blieben wir dann bei disem Gesprächsthema und unfreiwilligerweise musste ich erfahren, dass man sogar vier Spinnen im Jahr ist (nicht vier im ganzen Leben, wie Daniel mir ja schon erzählt hatte) und warum und wie und mir dann noch eine Geschichte von jemandem anhören, der eines morgens eine Art Pickel auf der Wange hatte der sich ganz weich anfühlte und aus dem nach einiger Zeit ganz ganz viele kleine Babyspinnen schlüpften. Toll, oder? Das ist genau was ich hören will! Mehr davon! Fran hat bald gemerkt, dass bei dem Thema wirklich nicht mit mir zu spaßen ist und so haben wir das Thema gewechselt und Marc hat sich auch zu uns gesellt und wir haben ein wenig weitergetrascht und zur quasi Entschuldigung haben sie mir noch ein Bierchen gegeben. Nachdem ich dann noch einige meiner neuerworbenen Sachen an sie losgeworden war (was will man alleine mit 12 Eiern? Und Tee) haben sie sich dann später am Abend ans kochen gemacht, ich meine Frühjahrsputz-reste verstaut bzw. beseitigt und mir dann ‚Over the Hedge’ angekuckt. Kannt ich zwar schon, trotzdem lustig. Ja, das war es dann auch eigentlich schon…. Hab das Gefühl, ich hätte was vergessen, aber wenn mir noch was einfällt kommt es eben einfach später! Adios und winkewinke
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Do, 13-09-2007 AKAROA: Freudig schämend faule Sau
16-Sep-2007 von Glöckchen.
Bonjour und Hallo! Heute war ich richtig richtig faul! Ich hab mir gedacht, nach dem überausanstrengenden Delphine gucken gestern muss ich mir jetzt ein wenig Ruhe gönnen J Also bin ich erst um halb zehn aufgestanden, viel Wasser auf mich prasseln lassen und mich dann auf dem fast leeren Campingplatz in meinem Campingstuhl in die Sonne gesetzt, mit einem netten Büchlein und natürlich einer dicken Schicht Sonnencreme. Gegen Mittag bin ich mal kurz eingenickt und am frühen Nachmittag wurde es leider ziemlich windig und auch mit zunehmender Stunde immer bewölkter und so hab ich mich dann in mein Auto zurück gezogen. Eigentlich hatte ich überlegt, abends runter ins Örtchen zu gehen und da noch ein bissal in der Abendatmosphäre rumzuspazieren, aber von oben sah der kleine Ort schon so toll aus, wie seine Lichtelchen sich da im Meer spiegeln dass ich mich lieber abends noch mal mit dickem Pulli rausgesetzt und einfach nur den schönen Blick genossen mit guter Musik dabei. Als es dann aber zu kalt wurde bin ich endgültig ins innere meines Autos, habe mir noch „Die Neun Pforten“ mit Johnny Depp und „Family Man“ mit Nicolas Cage angekuckt! Beide tollo! Und noch viel tolloer war dass mein Opilein auch noch angerufen hat und ich ein wenig mit ihm quatschen konnte! *freufreufreu* Ja, und das war es dann eigentlich auch schon. Ich glaube, dass war seit langem der kürzeste Eintrag
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Mi, 12-09-2007 AKAROA: Dommi und die Delphine
16-Sep-2007 von Glöckchen.
Bonjour mesdames et meine Herren! Vom fiesen Drang der Natur schon um sieben Uhr früh geweckt lag ich dann noch zwei Stunden im Halbschlaf im Auto, und wann immer ich schlafend genug war um zu träumen sah ich seltsamerweise Wale und Delphine, und da ich ja meinen Träumen folge entschied ich mich, doch eine der Delphin-Touren die hier im Ort angeboten werden zu machen. Diese Tierchen sind quasi die Hauptattraktion hier, aber irgendwie hatte ich mich dagegen entschieden, so eine Tour zu machen und jetzt eben umentschieden. Nach einem späten gemütlichen Frühstück in der Sonne ging es dann also mit gepackten Sachen den Fußweg vom Campingplatz ins Dorf runter. Und zwar wirklich runter! Die Treppen und auch der Rest des Weges waren so steil, dass ich fast runtergerollt wäre und mehr am laufen und runterfallen als kontrolliertes gehen war. Na das wird ein Spaß den hochzulaufen. Ach ja, bevor ich los bin hab ich noch bei der Rezeption für zwei weitere Nächte bezahlt, will dieses schöne Fleckchen Erde einfach noch ein wenig genießen. Nach einigen Minuten fiel ich dann quasi unten auf die Straße und war auch bald bei den ersten Häuschen angelangt. Als erstes kam ich an einer Mini-Gallerie vorbei, in deren Schaufenster wahnsinnig geil eTeek
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Di, 11-09-2007 AKAROA: Atemberaubendes Akaroa
16-Sep-2007 von Glöckchen.
Früh um sieben aufgewacht um den Tag mit einem Skype-Gespräch mit meinem Mamilein zu beginnen, welches auch bis nach neun Uhr ging doch dann musste ich mich langsam fertig machen um pünktlich vom Campingplatz runterzukommen. Als erstes ging es dann in Richtung Innenstadt um meine hoffentlich dort auf mich wartenden Pakete abzuholen und schon mal ein wenig zu kucken, ob ich was für die lieben daheim finde. Nach einiger Parkplatzsuche bin ich in genau der selben Straße gelandet, in der auch Laura und Ich das erste mal in Chch geparkt haben und bin dann los zum Cathedral Square, quasi dem Stadtmittelpunkt. Erstmal hab ich alle Souvenirläden abgeklappert, die direkt am Platz lagen, was fünf Stück waren, habe diese jedoch verlassen ohne was zu kaufen. Irgendwie hat mich nix angesprochen. Aufkleber von Chch hatte ich ja auch schon und so ging es als nächstes zum Hauptpostamt der Stadt. Dort überreichte mir eine freundliche Dame auch nach kurzer Zeit ein Paket, ja leider nur ein Paket. Seltsamerweise das von meinen Freunden daheim, was sie mir zum Geburtstag geschickt hatten, und nicht dass von meiner Familie, was eigentlich einige Tage früher abgeschickt worden war. Komische Sache. Hab dann gefragt, ob des vielleicht noch in Queenstown sein könnte, denn da hatte meine Mama es hingeschickt aber eigentlich hatte ich ja einen Nachsendeantrag ausgefüllt. Netterweise hat die Dame dann beim Hauptpostat Queenstown angerufen, wo aber nichts für mich angekommen war. Der Nachsendeantrag war jedoch zum Glück noch bis Ende September gültig, da sollte es ja dann hoffentlich seinen Weg nach Neuseeland gefunden haben. Blöde Sache! Aber wenigstens ein Paket hatte ich, und schon von außen war es tolle weil Bilder von der Fee Glöckchen drauf waren und es stand auch ganz groß ‚Tinkerbell’ drauf und so und ich fands ganz tollo, hab aber nicht gleich aufgerissen. Erstmal ging es über den Platz zurück zum Auto. Auf dem Weg bin ich fatalerweise in einen interessant-aussehenden bunten Laden der alles mögliche tolle Zeug hatte, von Schmuck über geile T-Shirts, Klopapier mit Bush-Bildern und Zitagen und so weiter. Ja, und dann hatten die da auch Kniestrümpfe und lange Stulpen mit meinem geliebten Ska-Muster (quasi wie ein Schachbrett, schwarz und weiß kariert)…. Oh jemine….aber die musste ich einfach haben! Glücklicherweise waren sie nicht sonderlich teuer und ich hab mich gefreut wie zwei Schnitzel, erst das Paket und jetz noch so was. Ist ja wie Weihnachten. Zurück am Auto also alles eingeladen und dann Mission ausparken aus einer engen Parklücke. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich keine Servolenkung habe oder wie das heißt? Es ist also immer ein richtiges Sportprogramm mit diesem Riesending einzuparken und auch wenden und so bringt mich immer ganz schön ins Schwitzen. Man freu ich mich, wenn ich daheim wieder mit einem Finger lenken kann….Naja, habs unfallfrei aus der Parklücke geschafft und dann hab ich mich auf die Suche gemacht nach einem Schild, welches ‚Akaroa’ verkündet, quasi die größte Menschenansammlung auf der Banks Peninsula. Diesmal ging es leider nicht so schnell wie bei der Campingplatz-Suche und ich bin recht lange durch den Straßendschungel geirrt ohne einen Plan zu haben, in welche Richtung ich muss, scheißlich und endlich hatte ich dann aber nach einer fast kompletten Stadtrundfahrt endlich ein Schild erspäht und es auch nicht mehr aus den Augen gelassen. Sehr erfolgreich, denn nach einigen Minuten verkündete ein Schild ‚Akaroa 76 km’. ????? Ich hab gedacht das wär nah? Hatte irgendwie gedacht so 15 oder 20 Kilometer, mit so einer langen Fahrt hatte ich nicht gerechnet. Aber gut, trozdem los. Die Fahrt war schön, nur am Ende wurde es ziemlich hügelig und bergaufig, ich also immer einen Blick auf der Temparaturanzeige, zum Glück aber keine Probleme und irgenwann war ich dann oben angekommen und hatte einen suuupertollen Blick über den Akaroa-Harbour. Das ganze Gebiet hier war wohl früher mal Vulkan und die Stadt und der Hafen liegen quasi im Krater. Also, schwer zu beschreiben. Ist halt ziemlich kreisrund dieser Harbour hier und drumrum ragt überall quasi der Kraterrand auf, also die Berge und Hügel der Insel. Kann man sich darunter was vorstellen? Aber im Internt gibt’s ja bestimmt Bilder für die fantasielosen J Von nun an ging es tollerweise nur noch bergab, wenn auch in weiterhin haarsträubenden Kurven und irgendwann war ich dann im Örtchen angekommen. Akaroa gilt als die besterhaltene Kolonialsiedlung oder wie man das nennt in ganz Neuseeland. 1840 wurde es als französische Kolonie gegründet und auch heute noch sind fast alle Straßennamen französisch, so Rue Lavaud und so und auch die Häuschen und so erinnern einen an Frankreich, auch wenn ich noch nie da war. Erstmal bin ich also zu Mini-I-Site, gleichzeitig Postamt und hab mir einen Stadtplan besorgt und dann bin ich ein wenig rugefahren in diesem Örtchen und war begeistert, direkt am Meer, tolle Promeande und überall diese knuffigen Häusern in denen sich die tollsten Gallerien und Läden verbergen! Toll! Wollte mein Auto eigentlich nur schnell auf dem Campinplatz der auf einem Hang direkt am Ort liegt abstellen und dann noch ein wenig rumlaufen, als ich jedoch auf dem Platz ankam raubte mir der Ausblick einfach den Atem! Unter mir hatte ich den ganzen Akaroa Harbour und die Stadt selbst und die umliegenden Hügel und es war einfach wahnsinn! Dazu war der Platz noch richtig schön bepflanzt und grün und die Sonne strahlte und tollerweise war ich die erste so dass ich mir den tollsten Blick aussuchen konnte! Wirklich wahnsinn! Tja, statt dann also noch mal runterzugehen hab ich mir also endlich das Paket geschnappt und mich in die Sonne gesetzt und es vor dieser tollen Kulisse ausgepackt. Uiuiui, bin so gespannt! Als erstes hab ich das Tesa-Film Band vom neuseeländischen Zoll abgerissen, die das Paket wohl durchsucht hatten und das erste was ich drinnen fand war ein Brief von denen, dass sie eine Sache rausgenommen hatten, nämlich „1 small bunch of dried lavender sprigs – with fungal lesions“. Erstmal nur Lavendel verstanden, also musste es was von der Sina sein, und mit Wörterbuchhilfe dann rausgefunden, dass da wohl irgendwelche Pilze dran waren. Weiter unten stand dann irgendwas von 49,25 $, ich erstmal Schock, doch bei genauerem durchlesen erfuhr ich, dass ich jetzt drei Möglichkeiten hatte: Entweder sie würden es ultrahocherhitzen um alles schädliche zu entfernen, dabei natürlich ganz besonders aufpassen, dass dem Zeug nix passiert doch ich bezweifle, dass der Lavendel das aushalten würde. Das würde mich diese fast 50 Dollar kosten. Als zweite Möglichkeit blieb mir, es für 76,50 $ an die Sina zurückschicken zu lassen oder drittens: ‚Destruction at no cost.’. Nett! Ich hatte nur 28 Tage Zeit, um mich zu melden und zu sagen, was passieren will und der Brief war mit 17. August datiert! Also nicht mehr viel Zeit! Schnell SMS an Sina geschrieben, was genau des war und was ich machen soll und hoffen, dass sie schnell antwortet. Wenn sie nix von mir hören zerstören sie es nach Ablauf dieser Frist. Heieiei, die sind wirklich streng. Aber sie tun ja nur das beste fürs Land….Nun gut, weiter gings mit auspacken: Als erstes einen Brief mit Fotos und einem kleinen Instant Geburtstagsgeschenk. Alle folgenden Sachen waren auf dem Papier mit Tesa aufgeklebt und ich sollte: „1. Ballon aufpusten und Kerze anzünden. 2. Vergessen was du gerade gemacht hast. 3. Freudig überrascht sein. 4. Kerze auspusten und mit dem Ballon spielen =)“ Geil, oder? Unten rechts in der Ecke stand noch „Kommentar Thomas Mama: „Die Arme“ „ ich hab mich aber tierisch gefreut! Als nächstes war eine Karte vom Fabi an der Reihe, mit ganz vielen Weinflaschen- und Gläsern vorne drauf, bin ja jetzt die „Profi-Pruner-Und-Wrapperin Dommi“ und außerdem war die Karte aus der Reihe ‚Galerie Dominique’ vom Verlag Dominique. Besser hätts ja gar nich passen können. Das dritte was ich rausholte war eine Karte von Anja + Bernie, auf der vorne drauf zwei weisse Mäuse mit eine Rotweinflasche und einer Kerze sitzen und sagen „Auf jedes deiner Lebensjahre heben wir einen!“ und wenn man dann aufklappt ist da ein Flaschenchaos und zwei betrunkene Mäuse und es steht „…hatten ja keinen Schimmer wie alt du schon bist.. hips“ und dann sind da noch Sprechblasen mit ‚So alt möchte ich auch mal werden’ und ‚HAPPY hups DAY’ und ‚Ich glaub ich seh’ schon wiesse Mäuse’ und ‚Dieser Jahrgang haut mich glatt vom Hocker’ und so. Klingt jetzt so langweilig geschrieben nicht so lustig wie es eigentlich ist, hab jedenfalls laut und viel lachen müssen. Im letzten Umschlag versteckte sich ein Brief von der Sina mit Tinkerbell-Bild und viel Feenglitzermagiestaub! *freu* und dazu die Erklärung zu einem orang-roten Button auf dem ‚Glöckchen’ stand. Eigentlich hatte wohl ein Kind aus ihrer Ferienstelle im „Spielmobil Unterschleißheim“ ihr den gebastelt, welches total fasziniert ist von dem Glöckchenband was ich der Sina zum Abschied geschenkt hab und dass sie wohl oft anhat, aber da ich ja eigentlich das Glöckchen bin hat sie ihn mir geschickt *nochmehrfreuundverlegensei* Dass in allen Karten und Briefen natürlich noch supertolle Texte standen muss ich ja wohl gar nicht erst erwähnen. Weiter in den tiefen des Paketes verbarg sich dann noch ein Tütchen mit Kaffebohnen in richtiger belgischer Schokolade ummantelt und dann hab ich was großes weißes weiches rausgezogen und es war ein selbstbespraytes T-Shirt vom – ich denke mal – Mertens vom diesjährigen Kastenlauf am WHG. Hatte Bilder davon gesehen und war ganz neidisch auf die T-Shirts die sie alle anhatten und mal aus Scherz gefragt, ob ich auch so eins krich und da hatte ich es schon! Vorne drauf dick ‚Kastenlauf’ und ‚All Star’ und zwei Flaschenumrisse und hinten drauf mein Name etwas dem Anliegen angepassen „Drinkerbell“! In die Luft gesprungen vor Freude und gleich übergezogen und weitergemacht. Was ich nun rausholte war ziemlich schwer und auf den ersten Blick nur ein Batzen von dieser Luftpolsterfolie, als ich aber dann genauer hingesehen hab hab ich unter den vielenvielen Schichten Folie eine Flasche meines geliebten Augustiner-Bieres erspähen können!!!!! Ich konnts gar nich glauben und hab alle Verpackung abgerissen und dann hatte ich da wirklich ein richtiges Bier vor mir stehen! Oh Mein Gott, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich gefreut und gegrinst und sprachlos ich war! Weiß noch nicht, wann es getrunken wird, aber es wird ein besonderer Moment sein! Oh Gott, ich kann es immer noch nicht fassen! Ein Augustiner! Hab dann erstmal meine Kamera geholt nachdem ich mich wieder ein wenig beruhigt hatte und auf dem Campingtisch neben meinem Auto meinen verstäteten Geburtstagstisch aufgebaut und alles fotografiert, auch den Brief vom Zoll natürlich und dann erstmal allen beteiligten SMS geschrieben um meiner Freude ein wenig Luft zu machen. Leider war es inzwischen schon um einiges voller auf dem Campingplatz und ich war von vielen vielen großen Wohnmobilen umgeben und dann hab ich mich ein wenig ins Auto verzogen, ein bissal vor mich hingedöst und gelesen und einen Brief an die Laura geschrieben um mich dann pünktlich zum Sonnenuntergang noch mal rauszusetzen, mit Musik und einem Gläschen Wein und die Aussicht und den Moment genossen!Als die Sonne weg und es ganz schön kalt war bin ich endgültig ins Auto umgezogen, hab mir da einen lecker lecker Bauernsalatz zusammengeschnipselt und mir den Thriller ‚Hide and Seek’ angekuckt. Sehr sp
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Mo, 10-09-2007 CHRISTCHURCH: Planlose Planänderung
16-Sep-2007 von Glöckchen.
Ja, richtig gelesen. Christchurch. Ich weiß, eigentlich wollte ich genau in Richtung andere Küste sein, aber das kam so: morgens in Methven aufgewacht, bei Tür aufmachen erstmal wieder die halbe Schafherde auf- bzw. erschreckt und dann entdeckten müssen, dass der Himmel so grau war wie eine Betonwand, alles voller Wolken und auch gar nicht so warm. Na tollo! Wenn ich mein Auto schon den steilen Weg zu Arthur’s Pass und rüber an die andere Küste zumute, dann doch bitte bei schönem Wetter und strahlendem Sonnenschein. Hmmm, Dommi planlos. Erstmal also gefrühstückt und das ganze andere Zeug und dann leider heruasfinden müssen, dass Jule (eine Bekannte von Freunden – Meisels – von uns die hier in Neuseeland in Westport auf der Südinsel lebt und die ich eigentlich in der nächsten Zeit mal besuchen wollte) meine E-Mail nicht bekommen hatte auf Grund meiner Unfähigkeit, die E-Mail Adresse richtig zu schreiben. Hmmm, blöd. Also bin ich eben erstmal einfach losgefahren und würde ja dann schon sehen, wohin mich die Straße führt. Irgendwann kam mir dann der Gedanke, dass ich ja auch erstmal wieder nach Christchurch fahren könnte, wo ja hoffentlich auch zwei Pakete auf mich warten würden, und mir die benachbarte Banks Peninsula anschauen könnte, bevor es dann rüber an die Küste geht. Als ich bei der Abzweigung ankam, an der ich mich zwischen ‚Richtung Arthur’s Pass’ oder ‚Richtung Christchurch’ entscheiden musste war der Himmel immer noch grau und keine Sonne und so und deswegen habe ich spontan für die größte Stadt der Südinsel entschieden. Ich bin aber auf dem Weg dorthin nicht (immer) den Schildern Gefolgt, sondern bin mal hier links abgebogen, mal da nach rechts gefahren und so weiter und so fort. Habe so zwar ein wenig länger gebraucht und nichts besonderes gesehen, nur ein paar ultrakleine niedliche Dörfchen und viele viele Felder, aber ich war wieder auf ‚Gruß-Strassen-Niveau’ und das hat mich gefreut. Ja, so gegen Mittag war ich dann also im Verkehrschaos von Chch (so kürzt man Christchurch ab, dann muss ich nich immer des ganze lange Wort schreiben) verloren und wollte als allererstes eigentlich nur mal ein Warehouse finden, um mir meinen Kühlschrank zu holen. Erklärung: Ich hab ja eigentlich zwei kleine Kühlschränke die durch den Zigrettenanzünder betrieben werden. Da dieser jedoch kaputt ist, haben die wenig Sinn. Bei meinem WOF haben die Leute aus der Werkstatt ihn zwar repariert, doch wenige Kilometer und viele Huckel später hatte sich das Kabel hinten dran wieder gelöst und nix ging mehr. Könnte das bestimmt selber irgendwie wieder da reinfuseln, aber beim nächsten Schlagloch oder der nächsten ungeteerten Straße wärs wieder vorbei. Und ohne Kühlschrank is echt doof! Also hab ich mal im Warehouse in Timaru gekuckt, was es da so gibt und da hab ich eine größere Kühlbox gefunden, die mit normalem Strom und Zigarettenanzünder funktioniert (falls der irgendwann mal wieder geht). Hab das dann da aber nicht gleich gekauft, wollte es mir erst noch mal durch den Kopf gehen lassen bevor ich 75 $ ausgebe. Ja, inzwischen waren ja einige Stunden vergangen und ich hatte mich entschieden, dass ich des Ding kaufen würde, wird ja jetzt auch langsam immer wärmer hier und so is des echt doof mit Käse und Gemüse und Obst und so. Nach einigen Schwierigkeiten hab ich dann endlich einen riesigen großen roten Kasten mit der vertrauten gelben Schrift dran gefunden und drinnen auch ziemlich schnell das richtige egal. Eine Verkäuferin hat mir dann noch geholfen rauszufinden, welche Farben in den drei Boxen drin waren, leider alle hellbabyblau obwohl draussen auf der Packung 8 verschiedene Farben abgebildet waren, auch rot und schwarz, was natürlich viel cooler gewesen wär aber naja, hauptsache das Ding funktioniert. Also, zurück zum Auto, auf dem Weg dahin noch ein paar freundliche Damen vom neuseeländischen Kreuz gefragt, ob ich hier eigentlich auch Blut spenden kann auch als Nicht-Neuseeländerin und Ja, darf ich. Tollo, wird ich ich da bald mal ranmachen.Vom Parkplatz aus habe ich dann noch bei den verschiedenen Campingplätzen angerufen um zu fragen, wer W-.Lan hat, leider keiner von meinen Favoriten auf der Halbinsel sondern nur ein einziger, ziemlich in Stadtnähe. Nun gut, also auf die Suche machen. Es war zwar eigentlich erst früher Nachmittag, aber da ich ja von Chch das meiste schon bei meinem ersten Besuch gesehen hatte und das Wetter ja auch nicht so berauschend war wollte ich lieber Internet haben und ausnutzen und endlich meine neue Errungenschaft testen. Also wieder in den Großstadtverkehrsdschungel, dann Orientierungssinn oder Glück oder Zufall oder weiblicher Intuition oder Doofheit oder was weiß ich hatte ich auch unglaublicher Weise sehr schnell die richtige Straße gefunden, noch schnell DVDs ausgeliehen (6 Stück für 11 $ für 8 Tage, das nenn ich günstig) und dann gings rauf auf den Platz. Die Besitzer waren jetzt nicht soo die freundlichsten die ich je hatte, die Stellplätze waren irre dicht aneinander aber das Bad sehr gut und außerde ja Wireless. Man kann ja nich alles haben. Nachdem ich verwirrenderweise dann der älteren Dame bei der ich auch bezahlt hatte zu meinem Stellplatz hinterherfahren musste und sie mich dort eingewiesen hat (das hätt ich ja grad auch noch selber geschafft, später hab ich aber gesehen, dass sie das bei jedem macht, warum auch immer… vielleicht weil die ganzen Wege und Stellplätze sogar für ich mit meinem kleinen Auto schon sehr eng und schwer waren, wie das dann erst mit einem 4-mal so großen Ding ist möchte ich gar nich wissen…) also eingestöpselt und erstmal Kühlschrankverpackung aufgerissen. Während ich da also so am auspacken war kam auf einmal der Sohn von der älteren Dame oder Schwiegersohn oder so und hat mich auf mein Stromkabel angesprochen, weil da wohl irgendwas falsch war. Ich natürlich erstmal riesen Schock und sprachlos. Das Problem war, dass das kleine orange Kästchen an dem man den Strom anschalten oder ausmachen kann eigentlich an das Ende gehört, das ich in den Powerpoint stöpsel. Meins war aber an dem Ende, was in mein Auto führt und ich hatte immer gedacht, ich tu des besser ins Auto damit es nicht nass wird oder so. Er hat mir dann erklärt, dass eben eigentlich der Sinn ist, wenn es irgendwelche Probleme mit dem Strom gibt, egal welcher Art, dass man des dann von aus dem Auto kontrollieren kann und es so sein könnte, dass das Kästchen die Spannung an den Autorahmen oder so (das hab ich nicht genau verstanden) abgibt was ja nicht so wünschenswert wäre. War mir natürlich alles neu und ich hatte schon Angst, dass sie mich jetzt runterschmeissen weil er schon sagte, wenn da ne Kontrolle kommt müssen sie zahlen und nicht ich, aber dann hat er auch noch gemeint, dass des wahrscheinlich immer noch viel sicherer ist als so manche andere selbstgebastelte Konstruktionen die ihm schon begegnet sind, er wollte es mich eben nur wissen lassen. Is ja irgendwie nett. Ich mich einfach ganz viel oft entschuldigt und so und dann war er auch bald wieder weg. Huiuiui, zum Glück. Nach diesem kleinen Schock ging es also endlich ans Kühlschrank ausprobieren, befüllen, die richtige Stelle finden und dann abwarten. Während er da so anfing mein Zeugs zu kühlen hab ich mich ins Internet eingeloggt, erstmal E-Mails und so und dann die ganze Routine mit Berichten und Skype und Pipapo. Ja, und damit ging dann auch der Tag zu Ende, Skypen mit daheim, den unglaublich tollen Film „Eternal Sunshine of the spotless mind“ den ich sehr empfehle. Jim Carrey mal nicht Komiker sondern richtig ernst an der Seite von Kate Winslet und Elijah Wood und Kirsten Dunst. Verwirrende Mischung, aber genial! Die Kate tut mir ja echt leid, dass sie ‚Titanic’ gemacht hat, eigentlich ist sie ja echt eine geniale Schauspielerin (wie man auch in „Heavenly Creatures“ sehen kann, einer der genialsten Filme die ich je gesehen habe, über ein Verbrechen hier in Neuseeland in den 50er Jahren oder so, Regisseur Peter Jackson. Wenn Zeit und/oder Gelegenheit: KUCKEN) aber das hat ihren Ruf ruiniert/geprägt oder wasauchimmer. JA, das wars dann von mir aus Chch und bin ja mal gespannt, wo ich morgen lande! Baba!
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