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- Allgemein (157)
- 11-Jan-2008: Fr, 11-01-2008 AKAROA: Es geht’s aufs Ende zu
- 11-Jan-2008: Di, 01-01-2008 (!!!) AKAROA: Seltsames Sylvester
- 11-Jan-2008: Di, 25-12-2007 AKAROA: Sommersonneweihnachten
- 11-Jan-2008: Fr, 21-12-2007 AKAROA: Grauenhaft groß schlechtes Gewissen
- 2-Okt-2007: Di, 02-10-2007 CHRISTCHURCH: Wireless-Wäsche
- 2-Okt-2007: Mo, 01-10-2007 CHRISTCHURCH: Mal wieder
- 2-Okt-2007: So, 30-09-2007 AKAROA: Sonntags-Scrubs
- 2-Okt-2007: Sa, 29-09-2007 AKAROA: Rührendes Rugby
- 2-Okt-2007: Fr, 28-09-2007 AKAROA: Müdes Meeting
- 2-Okt-2007: Do, 27-09-2007 AKAROA: Sorgenfreier Steve
NichtNeuseeland
siehe 'Reisetipps'
Archive für Januar 2008
Fr, 11-01-2008 AKAROA: Es geht’s aufs Ende zu
11-Jan-2008 von Glöckchen.
Hui, ja jetz sitz ich hier um drei Uhr Nachmittags in der Sonne und hab das erste Mal seit Neujahr Zeit um was zu machen. Die letzten zehn Tage waren einfach so voller Arbeit dass ich zum Teil gar nicht mehr wusste wo mir der Kopf stand. Hab immer so um 11 oder 12 Mittags angefangen und bis abends geschlossen war gearbeitet, also so bis 22/23 Uhr mit einer Stunde Pause am Nachmittag. Außer für schlafen war da keine Zeit mehr, so entschuldige ich mich hier in aller Form für meine Online-Abwesenheit und die Verspätung meiner neuen Berichte und der Fotos. Sobald ich diesen Eintrag hier fertig hab geht’s ab online damit und vielleicht auch schon neue Bilder, weiß aber nich ob ich das schaff bevor ich um fünf wieder anfang, an meinem (ziemlich sicher) letzten Arbeitstag!!!! Ja, richtig gelesen, letzter Arbeitstag. Der Plan momentan ist, dass ich am Wochenende den Donkey Shot wieder abfahrbereit mache und alles wieder herrichte, am Montag wird dann morgens mit den Delphinen geschwommen und abends große Abschiedspartey gemacht und am Dienstag soll’s dann losgehen. Es ist nur noch nicht 100% sicher ob ich nicht vielleicht doch Sa oder So Abend noch mal arbeiten muss, da ja außer Yann und Greta nur noch Jane dann da ist, welche heute jetzt gerade im Moment das erste Mal so richtig arbeitet und wir eigentlich am Wochenende immer drei fitte Kellner/innen gebraucht haben, weil schon viel los war, und je nachdem wie die Jane sich heute anstellt kann es eben sein, dass ich am Wochenende noch mal zu Rettung eilen muss, was ich natürlich doof find weil ich gern so ganz sicher wüsst wann mein letzter Arbeitstag ist, aber naja. Würd mich über ein paar Stunden mehr natürlich auch nicht beschweren. Ja, ich kann nur sagen dass kellnern echt anstrengend ist und dass es gerade echt gut tut einfach mal auf der Couch zu sitzen, ausgeschlafen und endlich wieder schreiben zu können. Bis wir dann Dienstag losfahren bin ich hoffentlich viel online und kann noch mal viele Leute erwischen. Der Plan ist dann als erstes zum Arthur’s Pass zu fahren, dass ist ja das einzigste was ich quasi auf der Südinsel noch nicht gesehen hab, dann rüber nach Westport und die Jule besuchen, dann vielleicht noch Golden Bay oder Abel Tasman oder so, aber nach spätestens einer Woche hoch auf die Nordinsel, da nochma so viel wie möglich sehen und dann am 11. Februar (in genau einem Monat!!!! Hui, ich freu mich so und bin so aufgeregt und Platz bald vor Vorfreude) die Mama in Auckland abholen!!!!! YEEEEEHA!Nun gut, da ich ja leider seit Sylvester nur am arbeiten war gibt es sonst nicht viel neues deswegen halt ich jetz meine Klappe und stell das hier online! WinkewinkeIch entschuldige mich dass meine letzen Einträge ziemlich verplant sind und wenn man irgendwas gar nich versteht oder ihr gar keinen Plan mehr habt was und wie und warum und über wen ich grad schreibt dann teilt mir das bitte mit damit ich das ändern kann! Merci beaucoup
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Di, 01-01-2008 (!!!) AKAROA: Seltsames Sylvester
11-Jan-2008 von Glöckchen.
So toll und begeisternd das Sommerweihnachten auch war so doof war dann doch der Start ins neue Jahr. Musste ja arbeiten, was ich eigentlich gar nicht so schlimm fand weil ja alle Leute mit denen ich sonst gefeiert hätte auch im Restaurant waren, sei es als Gäste oder Mitarbeiter, und dabei dann noch Geld zu verdienen is ja nich sooo schlecht. Hatten uns alle auf einen Horrorstressigen Abend eingestellt weil Melissa immer nur verkündet hat ‚Oh Gott, Oh Gott und wir sind so ausgebucht und oh Gott’, waren auch vier Kellner und waren eben alle bereit für einen großen Abend. Tja, dann bin ich um sieben runter und das halbe Restaurant war leer…. Blubb? Wir hatten quasi zwei Runden gemacht, eine um sechs und eine um neun, dazwischen nix. Die Runde um sechs war schon wieder weg oder rund um versorgt und so standen wir alle dann mehr oder weniger gelangweilt und tatenlos rum. Melissa hat dann irgendwann zu Anne gesagt, sie kann den Abend frei machen, so waren wir also nur noch drei Kellner. Ach ja, seit dem 26. arbeitet auch noch eine Freundin von Melissa aus Christchurch als Bar Managerin bei uns, also nur Getränke und so, des is die Claire die vor ein paar Wochen schon mal hier zu Besuch war und ich mag die echt gerne, zwar 1 ½ Köpfe größer als ich (was ja auch ned schwer ist) aber echt in Ordnung. Ja, und die wohnt mit Melissa und Steve im Haus nebenan, das eigentlich gerade zum verkauf steht, weil es aber keiner haben will hat Steve das jetz für die drei gemietet, Yann und seine Freundin sind in Melissas Zimmer gezogen so dass wir jetzt zu viert hier in der (recht) kleinen Wohnung wohnen und die da drüben zu dritt im Haus. Find das nich so ganz fair, aber naja, mit Steve hätt ich sowieso nich zusammenleben wollen und es macht ja hier auch echt Spaß mit Greta im Zimmer. Und um die Wohnsituation jetz ganz abzuhacken, Danny wohnt drüben immer noch allein. So. Also, zurück zu Sylvester. Ja, nach stundenlangem rumstehen kamen dann so um halb acht die ersten nächsten Gäste und so hatten wir für die nächsten zwei drei Stunden nett zu tun, aber es war echt nicht viel oder sehr stressig und viele sind auch so um zehn schon wieder abgehauen um auf die nächste Partey zu ziehen. Cool war es echt weil Matt und Kip draußen im Hof Musik gemacht haben und des auch drinnen echt noch gut zu hören war und Laura und Sabine und Jane und Mark und Wendy und einfach eben alle saßen auch draußen, meine Tische waren alle suuuuupernett und die Stimmung im Restaurant war echt gut, wir haben nur alle nicht verstanden warum unser ‚ausgebuchtes’ Restaurant die meiste Zeit halb leer war, aber naja. Ja, und dann ging es eben irgendwann auf Mitternacht zu, alle Gäste waren eigentlich versorgt und wir haben halt irgendwie drauf gewartet, dass Steve vorkommt und eine Flasche Sekt für die Angestellten springen lässt oder irgendwas, aber das einzigste was er gemacht hat war uns um halb zwölf zwei Pizzen hinzuknallen die wir aber zu dem Zeitpunkt gar nicht essen konnten weil Melissa grad auf Grund von überhöhter Getränkebestellungsanzahl im Viereck gesprungen ist und uns aufgegessen hätte wenn wir auch nur gewagt hätten die Pizzen anzugucken. Ja, als es dann wirklich kurz vor Mitternacht war bin ich dann einfach raus, die Jungs haben dann Countdown gezählt (ob wir richtig waren weiß ich nich weil es bei so vielen Leuten ungefär 100 verschiedene Uhrzeiten gibt) aber jedenfalls sind wir uns dann alle in die Arme gefallen, haben uns natürlich alles gute und so weiter blablabla gewünscht und dann ging es aber auch schon wieder rein, weiterarbeiten bzw. anfangen aufzuräumen, nix zum anstossen oder irgendwas, gar nix außer nem feuchten Händedruck der ne Umarmung war. Naja. Da unser Restaurant nur bis eins geöffnet sein darf und danach niemand mehr drin sein darf (auch nich die Angestellten) ging es dann also ans Gläser einsammeln und aufräumen und so, alle Gäste waren draußen und haben zur Musik von den Jungs Partey gemacht und wir sind dazwischen durchgerannt auf der Suche nach leeren Gläsern. Ja, so nach und nach sind dann die Gäste rausgetröpfelt, der Glasgeschirrspüler ist heiß gelaufen und wir haben alle nur die Minuten bis zu unserem ersten Drink in 2008 gezählt. So um zehn nach eins waren dann wirklich alle weg, alle Gläser sauber und alles verstaut und aufgeräumt und endlich endlich konnten wir uns unseren Staff-Drink nehmen den wir am Ende jeder Schicht bekommen, entweder ein Bier oder ein Glas Hauswein. Immernoch nix von Steve und es kam auch nix mehr, worüber ich echt enttäuscht/sauer/wütend bin. Ich mein, wir haben um Mitternacht gearbeitet und auch Melissa, Claire und Anne, die Sylvester schon in anderen Bars/Restaurants gefeiert/gearbeitet haben haben gemeint, dass es eigentlich total üblich ist dass um Mitternacht alles still steht, auf die Gäste wird gepfiffen und das Team feiert oder fängt sogar schon früher an. Claire hat einmal erlebt, dass ab acht Uhr zu jeder vollen Stunde das ganze Team zusammen kam, alle mussten ein Stamperl Tequila trinken und nix lief mehr in der Küche oder irgendwo bis alle getrunken hatten und die Gäste fandens toll und so…. und bei uns dann so was…. Aber naja, ist ja jetz vorbei, bringt ja auch nichts sich darüber jetz noch zu ärgern. Nun also, zehn nach eins wars, Greta und ich schnell hoch und uns umgezogen und dann den anderen hinterher ins Pub. Da wurde dann so zwei/drei Stunden zu schlechter aber tanzbarer Parteymassenmukke mit hunderten anderen abgefeiert (bin ich ja genau der Mensch für) aber lustig wars schon, vor allem zu beobachten wir schlecht manche Vangioniser tanzen. Greta und ich sind immer wieder die 500 m zu unserer Wohnung gerannt, haben uns da ein neues Bier geschnappt und dann über den Zaun wieder rein in den Pub, jedes Mal 6 $ gespart =) Hihi. Ja, irgendwann um drei oder so wurde dann die Musik abgedreht und alle mehr oder weniger rausgejagt so dass wir uns dann den Riesentopf mit zehn Liter von Greta selbstgemachtem Sangria geschnappt haben und an den Strand sind. Ich war überzeugt dass wir da keine Viertelstunde stehen würde und dann die Polizei kommen und uns heimschicken würde weil eigentlich am 31.12. und 1.1. Alkoholverbot in Akaroa war und als wir dann auch noch ein Feuer gemacht haben war ich noch überzeugter, aber zum Glück is nix passiert. Ja, da standen/saßen wir dann also so zu 10/15 Mann ums von Laura grandios gemachte Feuer rum, der Sangriapott auf dem Sand und haben gesungen (Jackie-Impro- Ach ja, bei Jackie fällt mir noch ein dass die ja im Restaurant auch noch mit den Jungs gesungen hat. Nach der Weihnachtsaktion haben die sich drei Lieder rausgesucht und zusammen geprobt, und als nich mehr viel abzuwaschen war ist die Jackie dann raus und hat auch gesungen…. Toll wars und alle waren ganz begeistert und von den Socken.) und gelacht und geredet und ja, des war dann schon noch ganz nett und so aber Weihnachten war eindeutig besser. Ein kleines Grüppchen ist dann noch mit in unsere Wohnung gekommen wo wir endlich offiziel eine Sektflasche geöffnet und aufs neue Jahr angestoßen haben, aber so im Morgengrauen zwischen fünf und sechs wars dann auch mal langsam Zeit fürs Bett. Ja, dann ma a guads nächtle und ich wünsch euch allen ein glückliches, frohes, gesundes, sorgenfreies, unvergessliches Jahr 2008!!!! Ach ja, mein persönliches Highlight war ja, dass ich es wahnsinnig tollo fand dass ich schon im neuen Jahr gefeiert habe und Deutschland noch um den Mittagstisch saß, war schon cool! Jetz aber Schluss! Prost. Zum Glück sind wir am 1. Januar geschlossen!
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Di, 25-12-2007 AKAROA: Sommersonneweihnachten
11-Jan-2008 von Glöckchen.
So, heute ‚muss’ ich jetz also Weihnachten feiern weil die das ja hier in Neuseeland am 25. machen und nicht am 24 also muss ich mich da ja wohl leider anpassen. Die Bescherung mit meiner Famlilie hat schon stattgefunden, zwar ein wenig zu früh aber toll wars. Nachts um drei über Skype, ich konnte meine Lieben sehen über Webcam, meine Lieben jedoch mich leider nicht weil meine Webcam irgendwie den Geist aufgegeben hat. Kaka, naja, war jedenfalls echt tollo sie zu sehen wie sie so ihre Geschenke ausgepackt und sich – glaub ich - auch gefreut haben =) und die Katze war auch da und es war einfach was ganz besonderes! Und als sie dann alle ihre Geschenke hatten war ich dran und dürfte endlich mein Paket ganz auspacken und da war Schokolade und sogar ein Schokoladenweihnachtsmann und Haribos und Jelly Beans und Karten und ein neuer Pali und eine Simpsons-Figur und zwei Schlüsselanhänger, ein Chuck und ein Schaf, und die neue Neon und Glöckchen und dann hab ich endlich endlich erfahren, was die Mama mir zu Weihnachten schenkt. Hab ja über die letzten Wochen schon immer einzelne Buchstaben oder Hinweise bekommen, und dann wurde das Rätsel enlich gelöst, in der From von einer Weinschule vom Stern, mit Wein von überall auf der Welt und ich bin doch da grad so hinterher so mit Wein probieren und erschmecken und werd da auch immer besser und zu Hause warten da jetz ganz 24 neue Opfer auf mich die alle probiert und erschmeckt werden wollen, warum die mir die jetz nich nach Neuseeland geschickt haben versteh ich nicht. =) Freu mich echt schon sooo dolle daheim damit anzufangen und mich mit der Mama da durchzuschmecken und immer besser in der Weinwelt zu werden. Also, auch wenn das nur ein kurzes Familienweihnachten war und nur mit einseitigem sehen und sonst nur hören muss ich sage dass ich des nie vergessen werd und man sich auch über soooo viele tausend Kilometer ganz nah sein kann. Nämlich!Ja, an ‚meinem’ Weihnachten, also gestern abend, musste ich ja leider arbeiten und war auch einiges los (aber nicht so viel Trinkgeld wie man jetz denken könnte) und es war schon irgendwie komisch am Heiligabend zu arbeiten, aber weil ich ja eh quasi null in Weihnachtsstimmung bin auf Grund fehlender Kälte, Dekoration und überhaupt war es schon ok. Wir haben auch gekuckt dass die Leute uns nich zu lang auf den Wecker gegangen sind weil wir danach quasi ein Vangionis-Weihnachten feiern wollten und so konnten wir recht früh Schluss machen, so um 22 Uhr oder so, und dann ging es hoch zu D&Ds, was ja jetz eigentlich nur noch Ds ist seit WeeDanny nimma da ist, aber der Name bleibt eben. Naja, da waren wir dann also alle da oben…. Apropos, jetz muss ich ma überlegen ob ihr eigentlich wisst wen ich alles mit alle meine. Also, Melissa und Steve und BigDanny kennt ihr ja schon zu genüge, über Greta hab ich auch schon viel erzählt und dann waren da noch unsere amerikanische Dishwasherin Jackie – die, falls ich es noch nicht gesagt habe, supernett ist und eine Stimme (singen) hat die eigentlich auf Tonträger festgehalten gehört -, Gretas Tiroler Freundin Sabine mit der sie hergeflogen ist, unser Frenchie Yann mit seiner besseren britischen Hälfte Jane und natürlich die liebe Laura. Ja, so, da saßen wir dann also alle da oben, nette Mukke, Bierchen, Weinchen und es war echt gemütlich und dann haben wir uns noch unsere SecretSanta Geschenke gegeben. Des ist so was wie wichteln, also, jeder von uns hat einen Namen gezogen und für denjenigen musste man dann ein Geschenk kaufen. Steve hatte meinen Namen und hat mir ein Fotobuch von Akaroa geschenkt in dem auch ein paar Fotos von ihm sind. Am Anfang hab ich gedacht „Na toll, ein Buch über Akaroa“ aber nach durchblättern und überlegen ist des echt gut, weil ich so jetz eine ewige Erinnerung an des alles hier hab und da auch echt viele Fotos waren die ich niemals hätte machen können. Ja, Steve hat von Greta eine neue Kappe bekommen (der läuft eigentlich nie ohne Kopfbedeckung rum, Greta hat von Sabine eine knuffige Schafstasse bekommen, Sabine hat von Jackie eine Kette mit Pauamuschel bekommen, Jackie hat von BigD ein ‚WasweißichwieichdasnennensollDing’ bekommen. Er hat eine große Box genommen und da alles mögliche reingetan was man an und um die Feiertage so brauchen könnte, u.a. Werther’s echte, ein Bier, Kopfschmerztabletten, einen JellyShot (Wackelpudding mit Wodka drin) und noch gaaaanz viel mehr was ich schon alles gar nimma weiß. Weiter geht’s, BigDanny hat von mir ein orangenes T-Shirt mit der Aufschrift ‚Wifeless-Network’ bekommen und er hat sich gar nicht mehr eingekriegt vor lauter Freude und es wurde einstimmig beschlossen dass mein Geschenk des rockigste war =), ja, und ich hab ja von Steve des Buch bekommen. Laura hat von Melissa so einen Kofferanhänger mit Kiwisymbol drauf bekommen, die hatte ich schon so oft gesehen und wollt immer kaufen aber hab dann immer doch nich weil zu teuer, Melissa hat von Yann irgendwas mit Kräter de Provence bekommen und Yann hat von Laura ein Stofftier mit sechs Beinen bekommen das man an Fenster oder je nach Geschmack auch Fernseher befestigen kann weil es so Saugnäpfe hat. Ist auch echt tollo angekommen und ich hätt mich tierisch drüber gefreut. Ja, das war also unser wichteln und es war eigentlich echt lustig, vor allem weil wir erst am Abend davor die Namen gezogen hatten und so je nach Arbeitszeit noch nicht mal einen halben Tag hatten um was zu finden. Stressig, aber lustig war das. Ach ja, fast hätt ichs vergessen, WeeDanny war natürlich auch da, der ist für Weihnachten noch mal zurückgekommen aber hat ja bei dem wichteln nicht mitmachen können was irgendwie ein bissal doof war. Aber naja, hatten trotzdem noch eine lustige Partey mit viel Musik und guter Laune, Melissa ist irgendwann um 3 Uhr morgens nach Christchurch losgefahren weil sie, verstehe wer will, Weihnachten mit ihrer Familie verbringen wollte und als wir später heim sind haben wir im Wohnzimmer einen PappGeschenkpapier Weihnachtsbaum vorgefunden unter dem drei Päckchen lagen eins mit Yann draufgeschrieben, einmal Greta und einmal Dommi und des war sooo nett und wir haben auch alle so Anhänger wie die Laura bekommen was ich echt tollo fand und dann haben wir uns ganz schlecht gefühlt weil wir nix für Melissa hatten…. Dooflich. Naja, war auf jeden Fall ein netter Heiligabend und ich war schon ganz gespannt wie denn das ‚richtige’ Weihnachten so werden würde.Der Wettergott war zum Glück guter Laune und am 25. hatten wir den ganzen Tag Sonnenschein und es war warm, eher heiß, und suuuupertoll! Die ersten Stunden des Tages hab ich erstmal schön ausgeschlafen, Greta war mit Sabine, Danny, Steve und Mark (Steves Vater) mit dem Boot zum angeln rausgefahren. Das war alles ein bisschen blöd gelaufen, denn eigentlich wollten Laura und ich da auch mit, Steve hat aber gemeint es ist nur Platz für fünf, was ja die obigen schon sind und dann um neun Uhr morgens kurz bevor die los sind is die Greta nochma in mein Zimmer und hat gemeint des war ein Missverständnis und es war Platz für fünf zusätzlich zu Steve und Mark aber weil die ja gleich los wollten und Laura ja noch friedlich in ihrem zu Hause geschlafen hat sind wir dann doch nicht mit und haben uns später lieber zusammen in die Sonne und an den Strand und auf die Wiese gesetzt und so um vier kam dann Jackie zu uns in die Wohnung, Yann und Jane kamen von ihrem Ausflug zurück, ich habe die letzten Arbeiten an meinem Kartoffelsalat gemacht (Weihnachten ohne Kartoffelsalat geht ja wohl nicht. Die Hauptarbeit hatte ich schon am 24. gemacht aber jetz eben noch abschmecken und Eier kochen uns so…. hui, ich mag Kartoffelsalat), so um drei kamen dann auch die Fischer wieder und nachdem Greta und Sabine dann noch ein Tiramisu (Igitt) gemacht haben sind wir dann alle zusammen so um sechse hoch zu den Bradleys gefahren um dort unser Weihnachts-BBQ zu starten. Das Wetter war immer noch herrlich, die Aussicht von dort oben immer noch genau so schön wie ich sie in Erinnerung hatte und es war einfach alles toll. Wir saßen alle zusammen draußen, haben auf der Wiese noch ein bissal Boule und so gespielt, Matt und Kip saßen mit ihren Gitarren auf der Wiese und haben das alles mit ihrer Musik untermalt, Mark hat irgendwann angefangen die ersten Pauapatties (Paua ist diese neuseeländische Muschelart) auf den Grill zu schmeißen. Die Pauas dafür hatten sie heute morgen bei ihrem Auflug ‚gefangen’ und dann kam auf einmal Steve mit ganz vielen Paketen im Arm aus dem Haus und hat eine kleine Ansprache gehalten wie dankbar er uns allen ist und wie toll wir alle sind und des war echt nett und dann hat er jedem seiner Angestellten was gegeben. Greta hat einen P
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Fr, 21-12-2007 AKAROA: Grauenhaft groß schlechtes Gewissen
11-Jan-2008 von Glöckchen.
So, nach viel zu langer Zeit mit einem mehr als schlechten Gewissen endlich mal wieder Neuigkeiten aus Neuseeland. Der Hauptgrund warum ich mich so lange nicht gemeldet habe ist, dass seit ich arbeite mein Leben wieder mal ziemlich alltägig und ziemlich eintönig verläuft und die meisten Tage genau wie der danach und der davor aussehen. Unter der Woche beginnt mein Tag meistens zwischen zehn und elf, den Nachmittag über höre ich dann viel Musik, lese, koche, genieße die Sonne (wenn sie denn da ist), spaziere durch Akaroa, frische mit Hilfe von Podcast mein französisch wieder auf und lerne ein paar Wörter italienisch pro Tag, übe dann und wann trommeln, um fünf kuck ich dann meistens Simpsons, dabei gibt’s dann Mittag-/Abendessen – wie auch immer man es bezeichnen will – dann werfe ich mich in meine schwarzen Klamotten und um sechse geht’s dann runter zur arbeit. Da wird da so bis meistens ca. zehn Uhr schön gekellnert, manchmal gibt’s viel Trinkgeld, manchmal gar nix, fast jeden Abend sind deutsche im Restaurant und zum Abschluss gibt’s dann immer noch Staff Dinner und ein Gläschen Wein oder Bier. Meistens essen wir Fisch oder anderes Seafood, so wie Muscheln oder Scallops oder Prawns, ab und zu auch Pizza, viel Salat und Gemüse und manchmal auch Gulasch, Ente, Königsberger Klopse und dazu eigentlich immer lecker frisches Brot. Ja, wenn’s dann noch recht früh ist setzten wir uns noch zu uns hoch oder zu den Jungs rüber und gucken Fernsehen oder DVD, dann nicht zu spät ins Bettchen und am nächsten Tag alles wieder von vorn. Das Wochenende sieht ziemlich gleich aus, nur dass ich da eigentlich immer schon um 11 oder 12 anfang und nachmittags mal ein/zwei Stündchen Pause hab. Sonst alles gleich. Na, kann man verstehen warum ich nicht jeden Tag geschrieben habe?Natürlich gibt es ab und an mal Highlichts im akaroanischen Leben. Eigentlich hatten wir Anfang November mal vorgehabt, alle zusammen mit nem Boot rauszufahren und den ganzen Tag zu fischen und in der Sonne zu liegen, ging dann aber nicht weil das Meer so stürmisch war und so haben wir dann stattdessen abends ein RIESEN-großes tolles BBQ bei Mark und Wendy (Steve’s Eltern) gehabt. Die haben ein richtig großes Anwesen mit richtig tollem Haus und schönen Gästehäusern drum rum und tollem Garten und sagenhaften Blick runter aufs Meer und die Bucht. Ja, und da gabs dann alles aufm Grill von Würstchen zu Rind und Schwein und Muscheln und Prawns bis hin zu nem ganzen Fisch und Kartoffeln und dazu noch ganz viele Salate und Beilagen und es war sooooo unglaublich lecker und viel. Zum trinken gab’s ganz viel Bier und ganz viel guten Wein (Wasser auch =) und dann saßen wir da alle um einen großen Tisch rum, wir alle aus dem Restaurant, eben Mark und Wendy, deren Nachbarn und noch ein paar Freunde von Steve (Tim und Erin) und haben da gefestmahlt. Als alle Bäuche gefüllt waren sind wir dann irgendwann ins Wohzimmer umgezogen, wo dann zu Musik getanzt wurde und danach angefangen so dämliche Parteyspiele zu spielen, wo ich mich mal ganz geschickt rausgehalten und lieber nur zugeguckt hab. Ja, das ging dann alles ganz schön lang und war im großen und ganzen ein sehr netter Abend. Ja, neben dem arbeiten gibt’s auch des öfteren einfach so Parteys bei Danny & Danny (D&Ds) in der Wohnung zu der nicht gerade selten auch noch wildfremde Leute aus dem Pub von Big Danny (dem Deutschen) eingeladen werden und die dann bis tief in die Nacht gehen, mit viel (meistens guter Musik) dekoriert werden und eigentlich immer in nächtlichen Pizzaorgien enden. Die beiden haben oben in der Wohnung eigentlichimmer Pizzateig, Tomatensoße und Käse so dass man auf jeden Fall mit einer Margherita rechnen kann. Ich war glaub ich noch nie lange oben bei denen, geschweige denn einen ganzen Abend / Nacht ohne Pizza. Zwar nicht so gut wie im Restaurant wegen schlechterem Ofen, aber immerhin und überhaupt. Ein weiteres großes Highlight der letzten Wochen war der Besuch von Anke und Verena, zwei Mädels aus meinem Abi-Jahrgang. Verena ist ja schon seit August in Neuseeland und Anke kam am 20. November für drei Wochen her. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass sie erst am Ende ihrer Reise, also Anfang Dezember, kommen würden deswegen war ich nicht gerade wenig überrascht als ich am 20. um kurz nach zwölf aus der Dusche kam und die beiden vor meiner Tür standen. Anke war am morgen erst angekommen, leider jedoch ihr Gepäck nicht. Eigentlich war der Plan der zwei gewesen, sofort anzufangen rumzureisen wegen begrenzter Zeit und überhaupt und sowieso, nach diesem ‚Schicksalsschlag’ ham sie sich jedoch dann spontan entschlossen, erstmal zu mir nach Akaroa zu fahren. Am Anfang war es sehr surreal mit Anke hier durch Akaroa zu laufen, aber wir hatten zwei sehr schöne und ereignisreiche Tage. Am ersten Abend gab es eine lange und wilde Partey bei D&Ds und Anke hat echt gut und lange durchgehalten. Wir waren extra rüber zu den Jungs gegangen weil Melissa sehr müde war und am nächsten Tag wieder früh raus musste und wir sie nicht stören würden. Haben uns auch sehr viel Mühe gegeben leise zu sein als wir nach Hause gekommen sind, doch leider standen etwa 15 Minuten später, als wir gerade in unseren Betten lagen, auf einmal die beiden Dannys an unserem Fenster weil sie kein Bier mehr hatten. Weiß nicht, ob ich das schon mal erzählt hab, aber man kann übers Dach von einer Wohnung in die andere laufen. Die Zimmer der beiden Dannys und meins liegen alle an der gleichen Hausseite, die Fenster sind nicht verriegelbar und das Dach in der richtigen Höhe. Sehr praktisch wenn man sich mal aussperrt, aber auch gruselig dass immer jemand ins Zimmer kommen könnte. Naja, auf jeden Fall standen die zwei dann da auf dem Dach mit den Köpfen im Zimmer und leider waren wir dann wieder ein bisschen laut so dass Melissa ins Zimmer kam und uns gebeten hat, leise zu sein. Ja, also Jungs wieder rüber, wir richtung Schlaf. Am nächsten morgen sind wir, warum auch immer, schon um zehn aufgestanden und mein Tag hatte nicht gerade den schönsten Anfang. Anke, Verena und ich saßen im Wohnzimmer, gerade aufgestanden und noch ziemlich fertig, da stürmt Steve rein und sagt ich soll ihm folgen. Verwirrt bin ich also hinterher, Treppe runter und auf den Bürgersteig und da hab ich dann eine nette Standpauke bekommen: 1. Das nächste Mal soll ich ihn fragen wenn jemand in der Wohnung übernachtet (eigentlich ist es mein Zimmer, ich zahle Miete, kann also machen was ich will, aber eigentlich hatte ich ihn schon fragen wollen, Melissa hatte ich gefragt und wollte danach noch ihn, hab’s aber dann irgendwie in dem ganzen Trubel einfach vergessen). 2. Soll ich auch fragen, wenn irgendwer Internet benutzt, also unser Wireless-Lan, was ich auch verstehen kann, eigentlich aber ein Witz ist, weil so viele Leute unten in ihren BackackerBus vor unserem Haus sitzen und Internet gebrauchen und 3. Soll ich mich hüten noch mal Party zu machen wenn Melissa am nächsten Tag so früh raus muss. Da hab ich mich dann richtig aufgeregt, weil wir ja schon extra rübergegangen waren und die Jungs dann zu uns gekommen sind und nicht andersrum und außerdem hatte Melissa vor ein paar Wochen auch zwei Freundinnen da und die waren hier in der Wohnung laut bis um halb vier morgens und ich musste um zehn Uhr aufstehen, hab da aber nichts gesagt weil gedacht, ‚Ja, sind ja ihre Freundinnen die sieht sie so bald nicht wieder und so’. Naja, stand ich da also in Boxershorts und Kapuzenpulli auf der Straße, musste mir das alles anhören und war nicht wirklich fit genug, um mich zu verteidigen, nur in Punkt drei und da hat Steve dann auch gleich gemeint, das tue ihm Leid dass wusste er nicht und dass ich da auch hätte zu ihm kommen sollen. Na klar, bin ja auch so ne Petze. Naja, danach hab ich mich dann also erstmal eine Stunde über alles und jeden aufgeregt, dann haben wir unser Zeug gepackt, haben noch bei der Bäckerei gefrühstückt und sind dann in die nächste Bucht gefahren und haben uns da an den Strand gelegt. Anke und Verena waren sogar im Wasser, aber ich bin ja nicht so ein Meermensch. Das war dann eigentlich alles ganz schön und nett, abends musste ich leider arbeiten, bei Steve entschuldigt wegen nicht fragen, war dann wieder gut, die anderen zwei haben sich draußen auf die Wiese gelegt und nebenbei hab ich noch immer wieder mit Ankes Fluggesellschaft feletoniert und das mit dem Gepäck geregelt. . Dieser Abend war dann also ruhiger, nur Film gekuckt, Anke und Verena sind immer wieder eingeschlafen und da wir diese Nacht wollten, dass die zwei quasi offiziell in Verenas Van schlafen sind wir erst ins Bett als alle anderen schon nix mehr mitbekommen würden und haben dann den Wecker auf sechs Uhr morgens gestellt damit die beiden dann umziehen konnten bevor jemand kommt. Mit schlafen war dann aber nix mehr, haben uns lieber in die morgensonne auf die Wiese gesetzt und zusammen gefrüstückt und um achte fuhren sie dann schon wieder los Richtung Christchurch wo Ankes Gepäck endlich angekommen war. Fand es echt toll, dass die beiden hier waren und war auch eigentlich echt schön, nur dass Steve so viel Stress gemacht und so gar nicht Kiwi-mäßig lässig war hat die Sache ein wenig verdorben. Nicht so toll. Aber naja, werd trotzdem das Gefühl nicht vergessen wie es war, hier mit Anke und Verena durch Akaroa zu laufen, war schon was besonderes. Ja, einige Tage danach habe ich eine neue Zimmernachbarin bekommen, also Kollegin und Zimmergenossin und so. Sie heißt Greta, ist 23 und kommt aus Italien. Wenn ich schon mein Zimmer mit jemandem teilen muss dann bin ich froh dass sie es ist. Wir verstehen uns wirklich sehr gut, sie ist super unkompliziert, lustig und nett und in dem einen Monat den sie jetz bald hier ist haben wir uns noch nicht einmal gestritten oder gegenseitig angenervt oder so und dass obwohl wir ja eigentlich 24 Stunden aufeinanderhocken, entweder in der Arbeit oder in der Wohnung. Wir kochen auch viel und gerne zusammen, ich lerne viel neues und vor allem auch mehr italienisch und bin im großen und ganzen einfach echt froh, dass sie ins Nachbarbett gezogen ist. Nich mit jedem kann man zusammen wohnen, parteyen, arbeiten, kochen, lachen, lesen, reden, Filme gucken, Halbtagesausflüge machen, ein Wirrwarr aus EnglischDeutschItalienisch reden und sich nie auf die Nerven gehen. Greta is great! =)Tja, das nächste Ultrahighlight war dann natürlich die Rückkehr meiner tollen Laura welche am 4. Dezember stattfandt. Bin morgens früh hier in Akaroa losgefahren mit Greta, haben dann ein wenig geshoppt und dann ging es zum Flughafen um endlich wieder meinen kleinen schweizer Engel in die Arme zu schließen. Hab mich wie an zwanzig Weihnachten auf einmal gefühlt als ich da so am Gate stand und gewartet hab. Und da war sie dann auch ganz bald, vollbepackt bis oben hin und ich drück ihr erstmal eine Sonnenblume, Bruno und mich in die Arme und hab auch ein paar Freudentränen vergossen. Was ich nicht wusste war, dass Laura gar nicht alleine hergeflogen ist, sondern mit Stefanie, einer Bekannten, genauergesagt der Exfreundin ihres Bruders. Ja, diese Stefanie ist dann irgendwie einfach mit uns mitgelaufen und ist quasi davon ausgegangen, dass sie mit uns zurück nach Akaroa fahren kann und wir uns um alles kümmern. Sie spricht kein Wort Englisch, hat sich in keinster Weise auf diese Reise vorbereitet oder irgendwas organisiert sondern hat Laura alles mit Flug und Formalitäten erledigen lassen und geht jetzt eben davon aus, dass wir uns auch hier in Neuseeland ständig um sie kümmern. Aber ist nich. Wir sind dann also erstmal zurück zur Mall gefahren wo Greta auf uns gewartet hat, haben Lebensmitteleinkäufe erledigt und dann so langsam ist der Steffi dann mal bewusst geworden, dass sie nicht mit uns nach Akaroa kann worauf sie dann tierisch sauer und eingeschnappt wurde von wegen dass wir sie da jetz nich mit offenen Armen empfangen. Nach einigem Theater dass ich jetz hier nicht näher beschreiben will haben Laura und ich sie dann zu einem Backpacker in Christchurch gefahren und sie wollte dann irgendwie morgen mit dem Bus nach Akaroa. Zum Glück ist Greta so nett und geduldig und hat in der Mall die ganze Zeit auf uns gewartet und so um fünf waren wir dann auch wieder bei ihr und dann ging es zurück in Richtung Akaroa. Ach ja, in der Mall da hab ich auch endlich endlich ein Weihnachtsgeschenk für den Pascal gefunden und mir gefällts so gut und ich hoffe nur dass er es auch mag… naja, werden wir ja bald erfahren. Mein Weihnachtspaket nach Hause war tollerweise schon nach nichtmal zehn Tagen in der Egerländer Straße, scheinbar unbeschädigt und hiel. Juhuuu! Dass Laura wieder hier ist ist einfach soooo toll und es ist fast so, als wär sie gar nicht weggewesen außer dass wir uns natürlich aus der Zeit wo sie nich hier war so viel zu erzählen haben und ich so viele Fotos hab die sie unbedingt sehen will. Haben auch schon wieder fleißig UNO und Zigity und Macke gespielt und es tut einfach echt sehr sehr gut, meine kleine wieder bei mir zu haben!!!!Leider hat es doch nicht geklappt, dass sie bei uns arbeiten kann und deswegen kann sie auch nicht bei mir im Zimmer wohnen bleiben. Wir haben uns sobald wir das wussten dann auf die Suche nach einem WWOOFer Platz für sie hier irgendwie rund um Akaroa gemacht und sind dabei aber auf einen Job im örtlichen Café/Minishop/Internetkiosk gestoßen bei dem sie richtig gut Geld verdient und auch viel mehr Stunden arbeitet als ich. Das Problem ist nur dass sie immer tagsüber arbeitet und ich ja abends, was bedeutet dass wir uns nicht so viel wie wir gern wollten sehen tun. Sie hat jetzt ein paar Tage im Backpacker gewohnt, zieht jetzt aber mit Anne zusammen, der deutschen die hier in Akaroa eine Wohnung hat in die ich eigentlich mit einziehen sollte, was dann aber doch nicht ging weil sie mit Steve, meinem Boss zusammengekommen ist und er dann mit eingezoen ist, da diese Beziehung aber gerade mal ein paar Wochen hielt und Steve letzte Woche schon wieder ausgezogen ist wird Laura da jetz einziehen, zahlt viel weniger als im Backpacker und die Wohnung ist auch noch genau über ihrem Arbeitsplatz. Also alles noch mal gut gegangen.Ja, mit Steffi lief leider alles nicht so gut weil sie gedacht hat, wenn sie in Akaroa ankommt sorgen wir für ihre Unterkunft und das alles, ich das aber überhaupt nicht wollte und sie hat dann gemeint in ein Backpacker geht sie auch nicht und hat sich dann ne Hütte im Wald gesucht und da einige Tage drin gewohnt und ist Laura (dir wirklich inzwischen richtig, richtig böse auf sie war) mir und auch Steve und allen tierisch auf die Nerven gegangen weil sie eben qusi gedacht hat, dass sie rund um die Uhr hier in der Wohnung und im Restaurant auftauchen kann, wir ihr das aber ganz doll ausgetrieben haben. Ja, diese Geschichte hat die ersten Tage mit Laura so ein bisschen stressiger gemacht als wir es gerne gehabt hätten, aber zum Glück hatte ich die ersten Tage wo sie hier war frei und so konnten wir trotzdem schön viel Zeit miteinander verbringen. Am zweiten Abend sind wir auch unten im Restaurant essen gegangen und wollten eigentlich nur Bruschetta als Vorspeise essen und uns dann zwei Pizzen teilen, aber da heute in der Küche Steve-freier Abend war konnte uns Danny nebenbei noch mit vielviel mehr Essen bombardieren. Angefangen über Linguine Amtariciana zu Whitebait, Ziegenkäsebratlingen bis hin zu Lachsbrötchen so dass wir am Ende unsere Pizzen nur halb geschafft haben und völlig erledigt waren. Aber lecker wars, und wie!Wie sich herausstellte war dieser Abend auch einer der letzten Arbeitstage unseres anderen Dannys, dem schottischen Pizzachef, da er nach langer Problemgeschichte und einigen sehr unfairen Aktionen doch endlich gekündigt wurde. Er war schon desöfteren morgens einfach nicht zur Arbeit erschienen weil er am Abend zuvor zu viel gefeiert hatte und eigentlich weiß er / sollte er wissen, dass er nicht zuviel feiern und trinken sollte wenn er am nächsten Tag nicht frei hat. Danny und ich und alle anderen wissen wie viel geht wenn am nächsten Tag arbeit ansteht, doch da es bei WeeDanny jetz schon wirklich öfters vorgekommen war, dass er einfach nicht aufgetaucht war und sich danach noch nichtmal entschuldigt oder so hat Steve jetzt endültig (wie wir finden fast zu spät) einen Schlussstrich gezogen und ihm gekündigt. Tja, jetzt müssen zwar Steve und Danny sieben Tage die Woche arbeiten, aber besser ist das schon. Das am nächsten zurückliegendste Highlight war Melissas Geburtstag am 16.12. an dem wir unten im Restaurant eine Riesenfete gemacht haben. Ihre Eltern kamen aus Christchurch, Steves Eltern waren natürlich wieder mit von der Partie, alle aus dem Restaurant und noch zwei/drei andere Leutchen und so haben wir nachdem alle Gäste verschwunden waren die Tische zu Seite geschoben und uns so eine provisorische Tanzfläche gemacht und sind alle richtig schön durch die Gegend gehüpft. Gab sogar eine Polonaise und Melissa und ich haben zusammen (ungeprobt) den ‚All you need is love’-Song aus Mouling Rouge performt während alle um uns rum standen und zugeguckt haben…. Peinlich… aber naja. Um halb eins mussten wir dann umziehen hoch zur Jungswohnung weil offiziell kein Mensch mehr nach eins im Restaurant sein darf. Ja, oben ging dann die Partey noch ordentlich weiter und wir hatten jede Menge Spaß und Melissa wohl einen unvergesslichen 25. Geburtstag.
Was gibt es noch zu Akaroa und meinem Leben hier zu sagen? Ich genieße es einfach unglaublich hier in meiner Wohnung mit Meerblick und unserer traumhaften Veranda. Ab und zu habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Donkey Shot, aber ich rede von hier oben viel mit ihm und guck immer, dass es ihm gut geht. Akaroa ist einfach schön, nicht zu groß und nicht zu klein, man hat alles was man braucht und Christchurch ist in Reichweite, das Meer rauscht die ganze Zeit im hintergrund und man kann seinen Kaffee schön bei einem Spaziergang am Strand genießen. Ich esse hier zu viel Pizza weil sie einfach unverschämt lecker sind. Laura und ich haben Freude am Frisbee spielen gefunden, meine Haut ist ganz schön braun, ich finde ich sehe sehr viel anders aus als bei meiner Anreise in Neuseeland, laufe viel barfuß, gucke jeden Dienstag von der Veranda zu wie sich halb Akaroa auf der Riesenwiese vor unserem Haus trifft und alle zusammen Rugby spielen, bekomme viel zu oft Komplimente für mein Englisch und habe jetzt sehr viel mehr Ahnung von Wein als jemals zu vor. Kann schon im Restaurant richtig gute Empfehlungen geben wenn die Leute mich fragen. Hihi, tollo. Arbeiten läuft im großen und ganzen auch ganz gut, ab und zu gibt es Probleme mit Steve, v.a. weil er mir nicht annähernd die Stunden geben kann die er mir anfangs versprochen hat und auch sonst ab und zu Kleinigkeiten, aber mit Big D (Danny dem Deutschen), Melissa, Greta und Jackie (unserer Dishwasherin) verstehe ich mich sehr gut. Leben in Akaroa zusammengefasst: Meer, Vangionis, kellnern, Danny Hombrew, Pizza, Nackenschmerzen, Three Boys, D&Ds, Handtücher falten, Veranda, Madeira-Pub, Tui, Brotmangel, viele Leute die mein Auto bewundern/fotografieren. Ja, natürlich gäbe es eigentlich noch viel mehr zu erzählen, aber ich glaube das ist für den Anfang erstmal genug. Hoffe es war ein wenig interssantes dabei.
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