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- 11-Jan-2008: Fr, 11-01-2008 AKAROA: Es geht’s aufs Ende zu
- 11-Jan-2008: Di, 01-01-2008 (!!!) AKAROA: Seltsames Sylvester
- 11-Jan-2008: Di, 25-12-2007 AKAROA: Sommersonneweihnachten
- 11-Jan-2008: Fr, 21-12-2007 AKAROA: Grauenhaft groß schlechtes Gewissen
- 2-Okt-2007: Di, 02-10-2007 CHRISTCHURCH: Wireless-Wäsche
- 2-Okt-2007: Mo, 01-10-2007 CHRISTCHURCH: Mal wieder
- 2-Okt-2007: So, 30-09-2007 AKAROA: Sonntags-Scrubs
- 2-Okt-2007: Sa, 29-09-2007 AKAROA: Rührendes Rugby
- 2-Okt-2007: Fr, 28-09-2007 AKAROA: Müdes Meeting
- 2-Okt-2007: Do, 27-09-2007 AKAROA: Sorgenfreier Steve
NichtNeuseeland
siehe 'Reisetipps'
Mi, 26-09-2007 AKAROA: LauraLauraLauraLauraLaura
2-Okt-2007 von Glöckchen.
Zum Glück heut wieder lange geschlafen und dann zwei Stunden Zeit totgeschlagen damit die Frauenduschen fertig geputzt sind, dann um eins endlich hoch zum Saubermachen aber irgendwie ist das hier echt blöd, die haben keinen festen Rhythmus wann sie was putzen, so wie auf eigentlich allen anderen Campingplätzen sondern die machen alles jeden Tag anders so dass man quasi von halb zehn bis zwei nicht wirklich weiß was Sache ist und auch heute wo ich extra so lang gewartet hab waren sie noch nicht fertig, aber hatten zum Glück auch noch nicht angefangen so dass ich einfach schnell in die Kabine bin und losgelegt hab. Genau als ich das Wasser angemacht hab konnte ich hören, wie die Putzfrau reinkam um eigentlich anzufangen, is dann aber wieder weg. Tut mir ja auch Leid, aber was soll ich denn noch machen? Um acht aufstehen, Duschen und dann noch mal schlafen gehen? Is doch alles doof. Hab mich jedenfalls so gut es geht beeilt, zwischendurch hat dann lustigerweise auch noch mein Handy geklingelt. Jetzt nicht denken, dass ich immer mein Handy mit in die Dusche nehm, aber ich wusste dass Laura mich heute irgendwann mittags anrufen wollte und ich hab schon geahnt, dass sie das bestimmt mach wenn ich grad eigentlich nicht kann. Kluge Dommi! Also schnell meine Maus ans nasse Ohr gehalten und gebeten, in ner Viertelstunde noch mal angerufen und dann schnell fertigsauber- und trockengemacht und den Weg frei für die Reinigungsmittel. Die Putzfrau war aber gar nich bös und fands auch gar nicht schlimm. Na Gott sei Dank!Wieder im Auto sehnsüchtig auf mein Handy gestarrt, daber das blöde Ding aht und hat einfach nicht geklingelt. Hab mir dann gedacht, vielleicht hat mein LauraEngel bei der schlechten Verbindung und den vielen Hintergrundgeräuschen nur ‚stunde’ verstanden, also schnell Bescheid gegeben dass ich sauber und feletonierbereit bin, aber leider kam kein Anruf- sondern nur ein SMS-Klingeln als Antwort von meinem Handy in welchem es mir mitteilte, dass Laura tatsächlich falsch verstanden hatte, jetzt aber schon am versuchen war mich anzurufen und es einfach nicht klappen wollte. Auch eine Stunde später und viele Versuche ihrerseits danach ging nix und dann war es ja bei euch schon spät und so konnte die kleine Dommi nicht mit der tollen Laura feletonieren. Plöde Scheiße!!!!Bedröppelt ging es dann zur Arbeit, mit der Hoffnung dass es vielleicht morgen klappt. Arbeit war wieder nichts besonderes, kellnern eben (macht mir immer noch Spassssss) und um elf hatte ich mich wieder den Berg hochgekämpft und war mehr oder weniger heil zu hause angekommen. Kein aufregender, dafür ein tragischer Tag! Ach ja, zum Essen gab es Lammcurry und Reis, worauf ich aber verzichtet habe weil ich mittags gut gegessen hatte und zum trinken gab es für jeden ein Glas Wein, da die Kirchenleutchen gestern nur Weine hatten die wir nicht Glasweise verkaufen und eine Flasche war quasi noch fast voll, aber eben schon offen und auch von denen bezahlt, und so kamen wir in den Genuss. Danke!
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Di, 25-09-2007 AKAROA: Überraschender Einsatz
2-Okt-2007 von Glöckchen.
Mir ist leider absolut keine Alliteration für den heutigen Tag eingefallen, ich bitte um entschuldigung! Eigentich hatte ich heute so richtig mega dolle lange ausschlafen wollen, doch leider heulte um kurz vor zehn die Sirene los, die Bescheid gibt wenn irgendwo irgendwas passiert und die so laut ist dass man sie wahrscheinlich in Christchurch noch hört. Am Anfang in Kerikeri hab ich mich bei diesem lauten Heulton noch erschreckt, inzwischen ist das aber ziemlich normal für mich dass alle paar Tage egal wo ich bin so ein Ding zu hören ist, außer in den Großstädten. Blöd ist nur wenn ich dann gerade nicht bei meinem Auto bin und mich frage, ob mein Heater oder sonst was mein Auto in Brand gesteckt hat, aber zum Glück ja noch nicht passiert *aufholzklopf* Blöd war nur, dass ich kurz nach dem aufwachen so unglaublich Dringend für kleine Königstiger musste, es aber genau die Zeit war, wo gerade das Damenklo geputzt wurde, und so bin ich immer von meinem Auto zum Klo gelaufen um zu kucken, ob sie endlich fertig sind aber des hat und hat einfach gedauert und irgendwann gings nicht mehr und dann hab ich gefragt, ob ich aufs Männerklo kann, dürft ich natürlich auch aber da drinnen hat grad jemand geduscht und des war alles irgendwie unglaublich peinlich. Die nächsten Stunden hab ich dann mehr oder weniger nix gemacht, zum Lunch gabs Nudeln mit Ketchup und als am frühen Nachmittag immer noch kein Anruf von Steve gekommen war, dass ich am Abend arbeiten muss hab ich es mir gemütlich gemacht und mich schon auf einen ruhigen netten Abend eingestellt, als dann plötzlich um 5:31 p.m. mein Handy klingelte und Steve meinte „Hab ich dir eigentlich gesagt, wann du heute hier sein sollst?“ Ich natürlich sehr überrascht und perplex, hatte er ja nicht und dann hieß es, ob ich denn in einer halben Stunde da sein kann! Huiuiui, hatte ja heute nich geduscht und nicht Haare gewaschen weil ich gedacht hab, ich muss nicht unter Leute und hatte es mir ja grad gemütlich gemacht, aber als ich dann gefragt hab ob es auch ok ist, wenn ich ein paar Minuten später nach sechs komme und das ok war ging also der Stress los. Schnell umziehen, fertig machen, Haare einigermaßen zivilisiert hinkriegen und und und und dann schnell den Berg runter- und im Restaurant einfallen. Eigentlich haben wir ja Dienstags im Moment noch Ruhetag, aber irgendwie ist hier eine Priesterversammlung und die wollen eben ungestört Essen und so und deswegen machen wir heute nur für die auf. Außer mir waren nur Steve und BigDanny da, Pizza gabs heut nicht sondern nur beschränktes Menü, hatten die aber so gewollt. Wie sich dann herausstellte war ich eigentlich viel zu früh, die sollten nämlich erst um sieben kommen und Steve hatte schon quasi alles vorbereitet so dass ich dann eine halbe Stunde nutzlos in der Gegend stand, aber dann kamen sie. Nachdem sich alle hingesetzt hatten und uns gesagt wurde, dass das Leute aus ganz Neuseeland und von überall im Pazifik sind und eigentlich auch 8 Australier da sein sollten, die aber durch einen Todesfall verhindert waren, wir also einen richtig wichtigen Haufen vor uns sitzen hatten, hat Steve sich vorgestellt und die Planung für den Abend erklärt und ich stand da so gelangweilt an der Theke und dann hat er so gesagt „Ja, und helfen wird mir heute meine Nr. 1 Kellnerin die Dominique (worauf hin mich alle neugierig bekuckt und à la Gruppentherapie ‚Hallo’ gesagt haben)“ und dass ich eben grad erst angefangen hab und mich so toll anstell und aus Deutschland bin und all so was und das war mir SOOOO peinlich…. Aber war ja zum Glück schnell vorbei.Der Abend verlief dann recht langweilig, viele haben die ganze Zeit versucht, witzig zu sein und warens aber einfach nicht und sie haben auch gar nich viel getrunken oder irgendwas und Steve und ich hatten uns eigentlich auf ein katholisches Massenbesäufnis gefreut und hatten eben einfach gedacht, des würde ein lustiger Abend. War’s aber eben nicht. Sehr langweilig, wenig zu tun, aber für die kleine Dommi gab es viel leckeren Käse und dazu leckeren Rotwein. Da war sie froh J. Als dann etwa 2 ½ Stunden später alle Spuren der Schnarchnasen beseitigt waren sind Steve und ich noch hoch in die Wohnung von LittleDanny (dem schottischen Pizzachef) und BigDanny (dem deutschen Chefkoch) die quasi genau über dem Restaurant liegt, haben da noch ein wenig zusammengesessen, Fernsehen gekuckt und gelästert und Pizza mit Ei- und Thunfischbelag gegessen. Klingt komisch, war aber lecker. Netterweise hat mich LittleDanny dann um kurz nach zwölf nach Hause gefahren und so musste ich nicht den Bösenbösen Berg hochlaufen, fand ich natürlich supertoll. Oben angekommen bin ich dann ziemlich schnell ins Bett gefallen und habe selig (haha) geschlafen. Winkewinke meine lieben!
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Mo, 24-09-2007 AKAROA: Christchurch-Cruise
2-Okt-2007 von Glöckchen.
Heute war leider nix mit ausschlafen, bin um zehn raus, hab endlich meinen Spülhaufen beseitigt der sich über die letzten Tage angesammelt hat da ich ja praktisch nur noch im Restaurant war, dann hab ich meine Kühlbox gereinigt und geputzt um sie heute umzutauschen. Tollerweise hat sie nämlich gestern abend ihren Geist aufgegeben. Der Schalter und die Steckdose haben schon von anfang an ein wenig gesponnen, so à la Wackelkontakt und ich musste immer ein wenig kämpfen wenn ich mal was rausgeholt hab oder neu auf nem Campingplatz ankam dass des Ding wieder läuft, aber gestern abend hat es komisch geknistert und dann ging gar nix mehr. Also heute alles so hingerichtet, dass des Ding wieder wie neu aussah und mal wieder nach Christchurch gefahren. Die Strecke ist ja echt nett, aber auf Grund der ganzen Kurven und Hänge ist es echt anstrengend zu fahren, vor allem muss ich ja immer meine Temperaturanzeige im Blick haben und andere Autos vorbei lassen und so, ist also nicht wirklich entsp
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So, 23-09-2007 AKAROA: Stressfreier Sonntag
2-Okt-2007 von Glöckchen.
Guten Morgen liebe Sorgen seid ihr auch schon alle da? Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann is ja wunderbar. Um mal Jürgen von der Lippe zu zitieren. Wurd ja quasi mal Zeit. Um elfe ging es also heute wieder los mit arbeiten, erstmal wieder das gleiche wie gestern, so kehren, wischen und eben alles um dann das Restaurant zu öffnen und so am frühen Nachmittag war dann auch ein wenig was los. Sonntags gibt es bei uns ein extra Lunch Menü was sehr viele Einheimische in Anspruch nehmen und so waren wir zeitweise wieder fast voll belegt. Doch als diese Schicht dann quasi weg war und alle ihre Spuren beseitigt waren war tote Hose und nix mehr los und so konnte ich um vier Uhr nach Hause watscheln und meinen Füßen etwas Pause gönnen, abends würde die Olivia (die Amerikanerin) arbeiten und nur wenn ganz mega dolle viel los ist würden sie mich anrufen, dass ich noch mal kommen soll/muss/darf/kann. Denken wir aber eigentlich alle nicht dass das nötig sein wird.Da saß ich dann also auf meinem Bettchen, hab meinen Füßen so viel gutes getan wie es nur irgendwie ging, mit dem guten alten Europa feletoniert und mich sonst den ganzen Nachmittag/Abend nur entspannt und ausgeruht und nichts sonderlich sp
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Sa, 22-09-2007 AKAROA: Fulminantes French-Fest
2-Okt-2007 von Glöckchen.
Oh Gott, meine Füße sind tot, ich habe eine riesige schlimme Blutblase an meiner linken Ferse (dank der neuen Schuhe) und meine Knie fühlen sich an als wäre ich 200 Jahre alt. Im großen und ganzen gibt es von heute nicht sehr viel zu berichten. Als ich um neun Uhr morgens ins Restaurant gekommen bin hieß es erstmal kehren, wischen, Mülleimer leeren und so den ganzen Schmarrn damit wir um elf aufmachen konnten, den Innenhof schön herrichten und versuchen sich in der Küche nützlich zu machen. Da ja heut so ein großer Tag für Akaroa ist verkaufen wir neben dem Restaurant auch noch Bratwürste und Sandwiches und so, was zum Glück Steves Vater in die Hand nimmt wobei ihm Jody hilft während wir drinnen von Steves Mutter ein wenig unterstützt wurden. Supernette Eltern hat der Kerl, ihnen gehört auch das Haus in dem das Restaurant ist. Der Name kommt übrigens daher, dass als damals die Siedler hier angekommen sind da zwei italienische Brüder dabei waren und die haben da gewohnt, wo heut das Restaurant ist und einer von den zweien hatte als Haustier einen Pinguin weswegen bei unserem Schriftzug ein Pinguin mit dabei ist. Ja, tagsüber war also weniger richtig Essen angesagt sondern die meisten wollten eben nur nen kleinen Happen, Sandwiches und so und Kaffees und Drinks aber gegen Abend wurde es immer voller und stressiger und die meiste Zeit waren alle Stühle besetzt. Ich hätte zwar am Nachmittag mal kurz für 2-3 Stunden heimgehen können, aber sich dann hinzulegen und so und dann wieder zurückzumüssen wäre im Endeffekt schlimmer gewesen als einfach weiterzumachen, also bin ich einfach geblieben. Zwischendurch dürfte ich mir was zu Essen wünschen, hab natürlich eine Pizza genommen, Margherita was auch sonst, und als die fertig war konnte ich mich ein Viertelstündchen hinsetzen und genißen, und ich muss sagen des war wirklich eine der besten Pizzen die ich je gegessen hab, keinen Krümel hab ich übrig gelassen. Gegen Abend kam dann auch noch die Amerikanerin Olivia, seit knapp zwei Wochen hier in Neuseeland, direkt nach Akaroa und direkt arbeiten angefangen, auch ne nette und zum Glück ähnliches Arbeitstempo wie ich. Der Abend war also nur gerenne und gelaufe und gehetzte und die meiste Zeit war mir ganz schön heiß, aber ich hab lieber viel zu tun als dass ich nur doof rumsteh und nix machen kann. Steve fing auch an mir immer wieder zu sagen, wie beeindruckt er ist wie gut ich das fürs erste mal mache und auch die Gäste fanden mich tollo! Juhuuu! Hab so viel Lob bekommen dass ich gar nicht mehr wusste wohin damit. Peinlich war nur, als einer meiner Zweitertische eine Flasche Rotwein bestellte, mit Korken (ungefähr 70 % der Weine die wir haben sind Schraubverschlüsse) und die muss natürlich am Tisch geöffnet werden, mit so einem professionellen Korkenöffnerdings und die so draufsteck, dreh und dann die zwei Ärmchen runterdrücken. Hatte das davor einmal versucht, war kläglich gescheitert, als dann das erste Mal jemand so eine Flasche bestellte hat Steve das für mich übernommen aber diesmal hat er gemeint, ‚Du schaffst das schon’. War natürlich auch noch der Tisch am nächsten bei der Kasse an der er stand, zum Glück aber sehr nette Gäste. Ich steh da also, sag ihnen wie nervös ich bin und dass das mein zweiter Tag erst ist und so und dass ich (noch) nicht so gut bin im entkorken, sie aber ganz verständnisvoll. Ich also versucht das blöde Korkenzieher Ding in den Korken reinzudrehen, hat irgendwie nicht geklappt so dass dann irgenwann der Mann am Tisch aufgestanden ist und des selber reingedreht hat, alles aber superhumorvoll und nett, mir war das nur übelst peinlich, Steve hat sich halb totgelacht und ich hab drei Kreuze geschlagen als beide Gäste endlich Wein in ihren Gläsern hatten. Oh jemine, schlimme Sache. Muss ich wohl noch üben. Tja, sonst war eben nur irre viel los, zum Glück nix größeres schief gegangen und um elf Uhr abends nach 14 Stunden arbeit musste ich mich dann noch den Hügel hochschleppen. Hatten uns nicht mehr zusammengesetzt weil alle so fertig und kaputt waren und nur noch nach Hause wollten. Meine Füße und Knie sind fast tot, aber ich bin trotzdem froh und glücklich und stolz. Und reicher. Mir macht das wirklich Spass, so ein nettes Team, so leckeres Essen, so ein schönes Fleckchen Erde…. Perfetto! Als ich abends in meinem Bettchen lag hab ich sogar Fotos von meinen Füßchen gemacht, weil die so unglaublich kaputt und schlimm aussehen, werde sie wahrscheinlich niemals jemandem zeigen, soll mich einfach nur dran erinnern wie Aua das war J
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Fr, 21-09-2007 AKAROA: Kunstvolles Kellnern
2-Okt-2007 von Glöckchen.
Na das war ja mal ein aufregender Tag: Nachdem ich so lang wie möglich geschlafen hab und dann noch so lang wie möglich entsp
Ja, das Vangioni’s ist also laut Schild eine ‚Trattoria & Bar’, unser Menü ist wie schon oben beschrieben italienisch-spanisch-französisch mit Kiwi-Touch. Auf der Speisekarte stehen Tapas, Salate, traditionell italienische Pizzen, Antipasti, Fleisch-, Fisch- und vegetarische Hauptgerichte und eine besonderheit bei uns ist, dass man sein Hauptdingsi, also Lamm oder Ente oder Fisch oder Wasauchimmer aber da ist kein ‚Sidedish’ also keine Beilage oder Gemüse oder nix dabei weil man sich selber seine eigene Kombination zusammenstellen kann. Find ich tollo. Aber was erzählt ich das alles überhaupt? Einach http://akaroa-holidays.co.nz/vangionis_menu.html anklicken oder ausdrucken lassen und selber lesen und das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. So ging es jedenfalls mir. Wir haben so um die neun Tische (je nach zusammenschieben) und draußen noch mal eine tolle Veranda mit Gasheizern für den Abend und dahinter noch mal einen netten Hinterhof so ein wenig Bistomäßig. Wenn man zur Tür rein kommt stehenvor einem quasi in der Mitte des Raumes bzw. an den Wänden sechs Tische, rechts ist die Theke, zwischen Theke und Fenster stehen noch mal zwei große Tische, wenn man ander Theke vorbeigeht ist rechts dahinter die Küche, links ein zweiertisch, dann die Tür zu den Restrooms und dahinter, vor der Tür in den Innenhof noch ein Zweitertisch. Kann man sich was vorstellen? So sieht das ungefähr aus:
(hier sollte eigentlich ein kleiner Plan vom Restaurant sein, irgendwie nimmt das Programm hier den aber nicht…. versuche euch aber mal irgendwann einen zukommen zu lassen oder fotografier einfach)
Natürlich nicht maßstabsgetreu, aber so bekommt ihr eine Ahnung von allem. Ja, und so um halb sieben etwa hatte ich dann meine ersten Gäste, vorbildlicht begrüßt und so und gleich gesagt, dass das mein erster Abends ist aber zum Glück waren des vier supernette Leute die auch schon öfters hier waren und die waren so verständnisvoll und geduldig dass ich bald gar nicht mehr so nervös war und schon eine Stunde später hab ich routiniert die Bestellungen geschrieben und in die Küche gebracht, nervös war ich nur wenn ich Gästen die Speisekarte erklären muss (was wir bei jedem der noch nie da war machen damit sie wissen womit sie es zu tun haben) weil ich da noch etwas sehr holprig und so bin oder wenn ich von einem Tisch das Geschirr hol wenn sie fertig sind und sie dann sagen „Oh, es war ja sooooo lecker“ dann fehlen mir noch ein wenig die Worte aber das wird schon noch kommen. Ja, was ich also mache, wenn Gäste zur Tür reinkommen und weder Steve noch Jody Zeit haben zum begrüssen dann mach ich das, frag ob Buchung oder nicht und sobald ich von einem von den zweien oder aus dem Buchungsbuch weiß wo sie hinsollen begleit ich sie zum Tisch, hol eine Karaffe Wasser mit zwei Zitronenscheiben und einigen Eiswürfeln drin, nehm so viele Speisekarten wie nötig und eine Getränkelist und geh zurück. Da frag ich dann ob sie schon mal hier waren und wenn nicht sage ich: „ok, dann erklre ich kurz unsere Karte, sie mag auf den ersten Blick etwas kompliziert wirken. Zu Beginn haben wir unsere Tapas, kleine kreative Speisen die sehr gut als Vorspeise oder mit einem Drink sind, auch sehr gut zum Teilen oder man kann sie einfach nacheinander bestellen und so ein komplettes Abendessen bestellen. Dann haben wir unsere Salate und Pizzen, welche traditionell italienisch sind, mit dünnem Boden und krosser Kruste und entweder traditionellen italienischen Belägen oder Kiwi-Style. Dann zu unseren Hauptgerichten, diese kommen ohne Beilage, kein Gemüse oder sonstiges, weil sie sich selber ihre Beilage aussuchen können, quasi eine eigene Kombination zusammenstellen.“ Dann sag ich noch was der Fisch des Tages ist, in welcher Soße der Thunfisch heute kommt, was die Kartoffeln des Tages sind und wenn wir irgendwelche Specials haben dann die auch noch. Und das alles auf Englisch. Heieiei, wirklich gar nicht so einfach. Auch für die Gäste J Ja, und dann kuck ich eben wann die Leute fertig sind und nehm dann die Bestellung auf und den Rest kennt man ja vom selber Essen gehen. Das ganze Zeug was ich so zu den Tischen bring sieht so verdammt lecker aus, sogar die Muscheln machen mich an. Am allermeisten natürlich die Pizzen, die einfach unglaublich lecker riechen und so auf dicken Holzbrettern serviert werden… heieiei, aber auch alles andere sieht lecker aus, bzw. riecht gut. Wenn ich dann den Hauptgang abräum wird noch gefragt, ob man Kaffe oder Dessert irgendwas will, und wenn die Gäste dann die Dessert-Karte sehen wollen dann kann ich mich hoffentlich noch an alle Desserts erinnern, die wir an disem Tag haben, ist nämlich jeden Tag was anderes. Toll! Ja, das war im großen und ganzen schon meine Arbeit, dazudenken dass ich immer lächel, alles so schnell wie möglich zu den Gästen kommt, nebenbei noch nett auf Englisch-Smalltalken, anderen Kellnerinnen helfen wenn die nicht hinterherkommen oder einen großen Tisch haben, das Geschirr immer sortieren wenn ich es zum Dishwasher bringe und alle Essensreste von den Tellern schibbeln, immer gucken dass alle Gäste was zu trinken haben und auch sonst alles was sie wollen und dann auch noch kucken, dass alles richtig zur Kasse kommt. Ich hab Spaß! Und wie! Das mein ich ernst. Als um etwa zehn alle Gäste gegangen waren wird eben alles aufgeräumt, geputzts, Gläser und Besteck poliert (ach ja, das mach man auch den ganzen Abend über, wenn man mal grad einen Moment ‚nichts’ zu tun hat), Stühle hoch, durchkehren und so weiter und so weiter. Man kennt das ja. Wenn dann alles gemacht ist setzten wir uns Abends noch zusammen und essen gemeinsam, heute gab es Seafood-Curry und ultraleckeren Kartoffelpüree. Ich habe das erstmal in meinem Leben Calamari und Prawns gegessen *stolzaufmichsei* hab ich mich ja davor noch nie getraut. Die Calamari haben mich nicht so begeistert und auch die Prawns fand ich nicht sonderlich beeindruckend, aber auch nicht so schlimm wie ich immer gedacht hab. Ja, so um elfe bin ich dann also raus aus dem Laden, und dann erwartete mich ja noch der nette Hügel hoch zum Campingplatz. Der ist ja tagsüber schon schlimm, aber nachts noch tausendmal schrecklicher. Es gibt zwar so auf den ganzen Weg verteilt knapp zehn LämpchenLaternchen die aber lange nicht alles beleuchten und ich bin hin- und hergerissen, ob ich lieber schnell mach und mir so die Lungen aus dem Leib hechel oder lieber langsamer mach, atmen kann dafür länger und mehr Angst hab, dass irgendwas passiert. Kein Spaß, kann ich da nur sagen. Heil oben angekommen nur noch für kleine Mädchen gegangen, in die Schlaf-Klamotten gekämpft und eingeschlafen. Muss ja morgen um neun Uhr früh schon wieder weiterarbeiten. Nein, ich darf!!
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Do, 20-09-2007 AKAROA: Phantastisches Probearbeiten
2-Okt-2007 von Glöckchen.
Yeeeeha, hatte mich ja eigentlich mit einem festen Job zurückmelden wollen, aber ich werde Freitag, Samstag und Sonntag probearbeiten und dann wird weitergesehen und dass ist ja mindestens fast genauso gut wie den Job schon haben! Aber von vorne:Also, morgens in Christchurch aufgewacht, pünktlich um achte aufgestanden, geduscht und die Klamotten angezogen, die ich dacht gut wären, dann im Spiegel aber gesehen und dann auch selber gemerkt, falsche Klamotten. Des ist echt gar nicht so einfach die richtigen Sachen auszuwählen, weil ich einerseits noch ich selber sein will, andererseits aber natürlich auch ‚ordentlich’ und so aussehen will. Glöckchen? Keine Glöckchen? Gleiche Schuhe? Verschiedene Schuhe? Pali? Nicht Pali? Und so weiter und so weiter. Hatte mich am Ende dafür entschieden, zwar gleiche Schuhe aber auch Glöckchen zu tragen und wollte eigentlich mit schwarzer langer Cordhose, schwarzem langärmeligem Oberteil und drüber einem weißen Hemd und meinen scharzen Schal… tja, da stand ich dann also sauber und mit brav geföhnten Haaren und hab mich überhaupt mal gar nicht wohl gefühlt und das Hemd war auch mehr als nur sehr zerknittert (Bügeln gehört ja nicht gerade zu den Pausenfüllbeschäftigungen des Backpacker-Lebens) und überhaupt und sowieso. Also noch mal Klamottenkiste aus dem Auto gezogen und am Ende stand ich immer noch mit der gleichen Hose und so aber mit kurzämeligem schwarzen Oberteil und meiner gelb-braunen in Kerikeri gekauften Nike-Jacke da. Und natürlich Schälchen und Zöpfchen. Trag ja eigentlich inzwischen fast gar nie mehr kein Haargummi mit mir rum, die Dinger da auf meinem Kopf sind einfach inzwischen zu lang geworden. Und braun sind sie auch geworden, die frechen Teile. Ziemlich pünktlich um zehn bin ich dann also Vorstellungstauglich vom Campingplatz gefahren, hab auch schnell meinen Weg aus Chch auf die Straße Richtung Akaroa gefunden und war (noch) gar nicht sooo nervös. Nur a bissal. Die Fahrt war sehr unspektakulär, nur sehr windig. Tja, und je näher ich Akaroa kam um so nervöser wurde ich und als ich über den Hügel drüber war und es am anderen Ende der Bucht schon sehen konnte wurde es immer schlimmer und ganz schlimm war es so die 2-3 km vor Akaroa, da konnt ich fast gar nicht mehr gerade fahren. Um etwa 11:40 war ich dann also am Ziel, bin in die Straße eingebogen wo des Restaurant ist und an der Ecke liefen zwei Männer und die haben schon so gekuckt und irgendwie wusste ich „Das sind die vom Restaurant.“. Also geparkt, noch mal gekämmt und meinen Umschlag mit meinem ganzen Papierkram genommen und los gings. Als ich dann aber die Tür zum Restaurant aufmachen wollte war da zu und man sah auch niemanden, also Steve am Handy angerufen um zu fragen, wo er grad ist. „Ah, yeah. You just arrived in a painted van, didn’t you?“ Das waren sie also an der Ecke gewesen. Waren grad noch unterwegs zum Metzger, würde aber nur ein paar Minuten dauern. So saß ich da also auf dem Parkplatz vor dem Restaurant, wusste dass mein hoffentlich zukünftiger Chef gleich um die Ecke biegt und wurde nicht unbedingt unvervöser. Knapp 300 Sekunden später winkt mir also ein junger Kerl über die parkenden Autos zu und los gings. Huiuiuiuiui, meine Knie haben so gezittert.Sind dann durch den Hintereingang ins Restaurant gegangen und haben uns auf zwei Barhöckerchen gesetzt, der deutsche Koch Daniel kam kurz rein und hat Hallo gesagt und war aber auch gleich wieder weg. Schade, hatte mich irgendwie sicherer mit einem anderen ‚Landsmann’ im Raum gefühlt. Ja, erstmal haben wir drüber geredet, wie und warum ich in Neuseeland bin, über meinen Van, was ich bisher so für Jobs gemacht habe (dabei hab ich leider auch erzählt, dass ich Kiwis gepickt habe aber nach einem Tag schon aufgegeben hab woraufhin mich Steve dann als „Quitter, also“ bezeichnete; er hatte die Arbeit drei Saisons hintereinandergemacht. Autsch!) und dann hat er eben gemeint, gut ist schon mal dass ich sicher im Englisch bin weil sie da wohl schon ganz viel schlimmere Leute hatten, dann hat er mich so Sachen gefragt ob ich Stess ertrag und ob ich schnell arbeiten kann und lauter solches Zeug, alles aber in einem netten Plausch verpackt, kam mir überhaupt nicht vor wie bei nem Vorstellungsgespräch oder so. Ja, am Ende kam dann also raus, dass sie neue Leute immer ein paar Tage Probearbeiten lassen um zu sehen, ob sie was taugen und dass die Leute auch für sich sehen können, ob der Job was für sie ist und dann hat er mir angeboten, dass ich gleich das Wochenende arbeiten kann, was für mich ein kleiner Schock war. Denn am Samstag würde hier in Akaroa ein Riesen ‚French Fest’ sein wegen französische Kolonie und so was heißt sauviele Touristen, noch viel mehr Leute aus Chch und auch vom Rest Neuseelands, ist wirklich eine Riesensache. Heieieiei, er überließ mir die Entscheidung aber ich hab mir gedacht, irgendwie schaff ich das schon und mir ist es lieber an einem richtig stressigen Wochenende anzufangen und danach ist es ruhiger als andersrum, versteht ihr? Außerdem würde Freitag Abend, meine erste Schicht, noch das harmlosteste von allen sein, so dass ich mich wenigstens ein bisschen eingewöhnen kann. Uiuiui, na da bin ich ja mal gespannt. Bevor ich wieder weg bin hab ich dann noch Hausaufgaben bekommen, soll heißen Infoblätter für neue Angestellte, was eine Kellnerin so tun muss, wie ich Bestellungen aufnehme und aufschreibe und all so was. Hab auch noch kurz meine quasi direkte Vorgesetzte Jody kennengelernt, bei der ich erst etwas verwirrt war weil sie aussah als hätte sie grad einen Heulkrampf hinter sich, wie sich herausstellte war das aber ihr normaler Gesichtsausdruck. Sehr seltsam. Ne ganz ne dünne ist das, sieht total zerbrechlich aus muss aber wohl letzte Saison auch schon hier gearbeitet haben und richtig gut sein. Steve übrigens schätze ich so auf etwa 30, Haare bis auf 1-2 Millimeterchen abrasiert, junger dynamischer Kerl, mehr kann ich aber noch nich sagen. Ja, angezogen kommen muss ich ganz in schwarz, auch schwarze Schuhe. Nach insgesamt etwa einer halben Stunde war ich also wieder bei meinem Autochen, zwar aktuell nicht mehr nervös aber natürlich aufgeregt wegen morgen, mit meiner Hausaufgabe in der Hand und bin erstmal losgefahren. Wusste in dem Moment gar nicht wohin mit mir, bin einfach nur gefahren, hab sogar ‚vergessen’ Musik anzumachen, was für mich wirklich sehr ungewöhnlich ist, war einfach so in Gedanken. Als ich dann nach etwa 30-45 Minuten wieder ‚aufgewacht’ bin war ich ja schon quasi fast in Chch, so dass ich einfach weitergefahren bin, musste ja sowieso nach Arbeitskleidung kucken. Anlaufstelle natürlich Warehouse, aber keine passenden Oberteile gefunden und auch nicht wirklich passende Schuhe, dass einzig halbwegs schwarze waren nachgemachte Chucks für 20 Dollar und die musste ich dann quasi nehmen, weil ich nicht wusste wo ich sonst welche herkriegen sollte und ich konnte ja schlecht mit SChottenkarochucks, einem beigen und einem schwarzen Chuck, Wanderschuhen oder Gummistiefeln auftauchen. Muss also reichen. Nach diesem kurzen Shoppingtrip ging es also die ganze Strecke wieder zurück nach Akaroa, währenddessen habe ich endlich die 10.000 km-Grenze überwunden, bin dann abends auf meinem schon vertrautschönen Campingplatz angekommen, an dem ich aber diesmal leider keine schöne Erste-Reihe Position hatte da diese auf Grund des anstehenden Großereignisses schon alle voll waren und so hab ich mir eben ein anderes schönes Plätzchen gesucht, mich meinen Hausaufgaben gewidmet und versucht, die französisch-englisch-spanisch-italinische Speisekarte auswendig zu lernen und dann irgendwann abgeschaltet und mir mit Ice-Age 2 einen gemütlichen Abend gemacht. Na dann drückt mir mal die Daumen für morgen. Bitte! Ach ja, hab ich überhaupt schon erwähnt, wie das Restaurant heißt? Vangioni’s. So, jetzt hab ichs gesagt. Adios
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Mi, 19-09-2007 CHRISTCHURCH: Pure-Freude-Paket
19-Sep-2007 von Glöckchen.
Bonjour und Hallo! Nach den üblichen Campinplatz-Verlass-Ritualen ging es also auf in Richtung Christchurch! Die Strecke kannte ich ja schon von Laura-Zum-Flughafen-Bringen (L) daher verlief sie mehr oder weniger ereignislos, ich raubte wohl nur einigen Autofahrern die Nerven wenn ich mit den vorgeschriebenen Geschwindigkeiten (meist 25 – 45 km/h) um die Kurven fuhr und sie hinter mir kleben mussten weil ich keinen Platz zum ranfahren und vorbeilassen fand. Das war aber dann auch schon das aufregendste! Inzwischen war ich ja Chch mehr oder weniger gewohnt, so dass ich recht gut zum Postamt fand, nur die Parkplatzsuche war das komplizierte, hatte ich aber nach einigen Minuten dank eines sehr engen Parkhauses auch gelöst. Dessen Eingang lag wunderbarerweise genau gegenüber des Postladens so dass ich nur über die Straße watscheln musste und auch gleich einer netten Angestellten meinen Reisepass unter die Nase halten und nach meinem Paket fragen konnte. Während sie hinten im Laden verschwand war ich mir eigentlich schon sicher, dass es bestimmt immer noch nicht da war, doch Wunder über Wunder, nach etwa einer Minute kam sie mit einem braunen Paket in den Händen zurück und ich konnte es fast gar nicht fassen! Freudestrahlend und damit die Dame etwas verwirrend nahm ich es entgegen und nix wie zurück zum Auto! Paket rein, in der Enge irgendwie ausgeparkt und weiter gings. Bevor ich auf den Campingplatz auf dem ich auch letztes Mal gewesen war furh wollte ich noch bei Warehouse nach einigen Kleinigkeiten gucken, so neue Farbe für die Fenster (drei meiner Fenster sind ja schwarz angemalt, so dass man weder rein- noch rausgucken kann doch hat die Farbe schon einige Kratzer und Löcher die ich gerne beseitigen möchte, deswegen Farbe. Das vierte Fenster hat schwarze Klebefolie, die ja eigentlich tollo ist, leide rnur sehr schlecht aufgeklebt ist und viele Blasen hat und eigentlich würde ich sie gerne loswerden, um dann entweder ein richtiges Fenster zu haben oder auch schwarz anzumalen, aber bis jetzt hab ich noch nicht den endgültigen Elan gefunden. So. Exkurs zu Ende) und so, Farbe leide rnicht erfolgreich dafür mit den anderen Kleinigkeiten. Danach schnurstracks zum Campingplatz gefahren, ich weiß, von dem war ich nicht so begeistert, aber er hat Internet und die Duschen sind gut. Hab die Site neben der bekommen, auf der ich letztes Mal stand und nachdem ich eingestöpselt war ging es natürlich erstmal ans Paket! Und des war soooooo tollo!!!!!! So viele liebe Karten von sooo vielen Leuten und sogar so viele von meinem tollen Mamili dass ich auch für ganz viele mehr Tage noch Freude hab, quasi wie ein Adventskalender mit Karten *freu* und Haribo! Ich mein: H! A! R! I! B! O!! !!!!!!!! Des ist ungefähr der Wahnsinn! Also, wenn man noch nicht hier war dann weiß man nicht, wie gut die deutschen Gummibärchen und das Lakritze im gegensatz zu dem hier ist, aber alle die schon mal hier waren (vor allem mein Laura-Schatz) werden verstehen wie dolle ich mich über Haribo-Gummibärchen, und dann auch noch die Kirschen! Meine Lieblinge! Und über mein geliebtes KAtjeslakritz gefreut hab! Oh mann oh mann, musste mich echt beherrschen nicht gleich alle drei Tüten aufzureißen und mich vollzustopfen! Nein, hab ganz brav erst Fotos gemacht und dann eine Packung aufgemacht. Wird unglaublich sparsam damit sein! So was gutes bekomm ich so schnell nicht wieder!!!! Ja, und dann noch meine geliebten NEON-Zeitschriften, endlich wieder was gutes zu lesen, und auch noch original an der AGIP-Tankstelle in Ismaning gekauft! Heieieiei, wie toll ist das denn! Und dann ein weiteres Highlight, dass jetzt wahrscheinlich nur die weibliche Hälfte der Leserschaft verstehen wird und über das die männliche Hälfte wahrscheinlich gar nicht lesen wollen wird, aber das ist mir egal, dann einfach die nächsten Sätze überspringen: OB’s!!! Wie toll ist das! Also, das ist auch so was was man nicht verstehen kann wenn man noch nicht hier war, aber die Kiwis können irgendwie seltsamerweise keine gescheiten Tampons machen, weiß der Himmel wie die das anstellen! Vor allem Sarah und Laura werden verstehen, wie unglaublich ich mich über diese zwei Buchstaben gefreut hab!!!! Außerdem konnte ich mich noch über ein Ersatz-Handy freuen, mein altes hat ja doch ab und zu die ein oder andere Macke und *tollo* einen Süddeutsche Artikel über Slut! Hach war das toll vertraute Gesichter in der Zeitung zu sehen J. Zwar blöd dass das Paket so lange gebraucht hat, aber irgndwie trotzdem tolle dass es genau an Papas Geburtstag ankam! Quasi ein weitergeleitetes Geburtstagsgeschenk!!! Und das erste Paket war ja auch genau dann angekommen, als die Laura gerade abgeflogen war und ich ein wenig Aufheiterung gut gebrauchen konnte. Schon seltsam…. Aber irgendwie tollo!!!Ich konnte mit dem grinsen und vor mich hin freuen natürlich wiedermal gar nicht aufhören, hab alles schön hingelegt und fotofiert und dann sofort den Computa angeschmissen um online zu gehen und daheim anzurufen. Als ich dann endlich eingeloggt und alles war war es aber daheim nochnicht mal sechs Uhr morgens. Eigentlich weiß ich ja, dass meine Mama und mein großer großer Bruder da schon wach sind, aber irgendwie fand ich es trotzdem humander wenigstens bis sechs Uhr zu warten. Also saß ich eine dreiviertel Stunde auf glühenden Kohlen bis es dann endlich so weit war und das heimatliche Telefon klingelte. Und klingelte. Und klingelte. Na toll, am Ende hatte ich nur mich am Anrufbeantworter an der Strippe. Hmmmm, hab ich mich in der Zeit verrechnet? Aber dann kam auch schon ein Online-Anruf von meinem Brüderchen und ich konnte mit ihm chatten. Hab dann noch mal daheim angerufen und ganz doll fieserweise die Mama aus dem Schlaf gerissen, weil die heute früh nicht arbeiten musste und eigentlich hätte länger schlafen können! Ich böse böse Tochter! Aber das konnt ich doch nicht ahnen! So hatte ich dann eine noch verschlafene Mutter am Feleton und einen wachen Bruder zum chatten! Wie toll ist das denn!Leider musste der Pascal aber dan irgendwann losflitzen, aber zum Glück hatte die Mama noch ein wenig Zeit und am Ende haben wir über zwei Stunden miteinander feletoniert…. Heieiei, kam mir gar nicht so lange vor! Jedenfalls war es so ein irre toller Tag und da ich jetzt noch weiter Internet hab wird ich versuchen, mehr Fotos auf der Homepage zu beschriften damit ihr auch wisst, was man dadrauf sieht und mich dann daran versuchen, noch mehr Bilder hochzuladen. Nun ist es sieben Uhr abends und ich denke nicht, dass heut noch was aufregendes passiert. Also einfach alle bittebitte die Daumen drücken für mein Gespräch morgen, des wär so unglaublich wenn des gut gehen würde! Und je mehr Daumen gedrückt werden desto mehr Chancen hab ich! Also, Adios und hoffentlich meld ich mich das nächste Mal wieder mit einem tollen Job im tollen Akaroa! winkewinke
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Di, 18-08-2007 KARIKOURA: Windige Wolkendecke
19-Sep-2007 von Glöckchen.
Als ich morgens um achte aufwachte (haha, ein Gedicht! Man glaubt es nicht!) fühlte ich mich irgendwie so gar nicht nach Auto- und woandershinfahren, so schälte ich mich nur kurz aus meiner Bettdecke und in öffentlichkeitstaugliche Klamotten um vorne an der Rezeption für eine weitere Nacht zu zahlen und dann wieder zurück in die Kissen zu kriechen und noch ein bissal weiter zu schlafen! Das tat gut! Ja, so gegen Mittag bin ich dann endgültig ans Tageslicht gekrochen, hab die Ruhe auf dem Campingplatz genossen, in aller Ruhe gefrühstückt und mich fertig gemacht und bin dann losgezogen um meinen gestern nicht durchgeführten Plan die Stadt ein wenig zu erkunden heute in die Tat umzusetzen. Erstmal bin ich a bissal durch den Ort geschlendert, zwar ganz nett alles hier aber leider doch ein bissal sehr touristisch so dass ich hier leider keine kleinen knuffigen Geschäfte entdeckt und auch vergeblich nach einem Aufkleber gesucht hab. Naja. Dann bin ich quasi aus dem Ortszentrum raus und wollte mich auf den Weg an die Spitze der Mini-Halbinsel machen, wo es nicht nur eine Robbenkolonie gibt sondern auch einen Wanderweg und einen Lookout-Point. Leider leider hatten sich die Wolken immer noch nicht verzogen, so dass ich mich nicht traute den halbtägigen Peninsula-Walkway in Angriff zu nehmen, doch auch bevor ich zu meinem eben genannten Ziel kam begann es zu tröpfeln und nach kurzm Überlegen entschied ich mich, lieber zurück zu laufen, was ja auch schon ein ganz schönes Stück war, da ich weder Regenjacke noch sonst was bei mir hatte. Schade! Aber verschwindet ja zum Glück alles nicht von heut auf morgen, so dass ich mir das alles einfach anschau, wenn ich noch mal herkomm. Tja, das tröpfeln wurde zu Dauernieseln, zum Glück also kein starker Regen so dass ich beim zum-Supermarkt laufen, der einige hundert Meter hinter dem Campingplatz lag und beim restliche ‚Stadt’ ankucken nicht allzu nass wurde, dann aber doch froh war, wieder im trockenen Donkey Shot zu sitzen. Die Wolken hab ich dann Wolken sein lassen, den Heater aufgedreht, Räucherstäbchen angezündet und es mir so richtig gemütlich gemacht und zum Abendessen ‚nur’ Nudeln mit Ketchup im Auto gekocht und ansonsten Musik sortiert und mir danach ‚Whale Rider’ angekuckt. Das erste Mal in Neuseeland! Schon was ganz anderes den Film hier zu gucken als daheim! Aber gut ist er immer! Eigentlich hatte ich ja nach Kaikoura nach Blenheim und der ‚alten Clique’ Hallo sagen wollen, doch nun mit dem Gespräch vor Augen hielt ich es nicht für das Beste, den Abend vor so einem wichtigen Termin dort oben zu verbringen sondern wollte morgen lieber gemütlich nach Chch fahren, nach meinem Paket kucken und mich dann ganz entspannt irgendwo mit Internet hinsetzen um am nächsten Tag keine allzu weite Fahrt mehr zu haben und mich ein wenig zu sammeln! Hui, ich bin so aufgeregt! Naja, jedenfalls ist heute nicht viel mehr aufrgendes passiert und ich wünsche eine Gute Nacht!
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Mo, 17-09-2007 KAIKOURA: Einfallsloser Eintrag
19-Sep-2007 von Glöckchen.
Uaahhh *streck* brrrr *gähn* Guten Morgen liebe Leut! Nachdem ich heut um kurz vor zehn vom Platz runter bin hab ich erstmal mein Auto im „Ortszentrum“ geparkt und bin ein wenig durch die Stadt gelaufen. Da ja die Hauptattraktion hier die naturbeheizten Thermalpools sind, ich aber kein Badezeug habe und die Stadt sonst nur von Skifahrern oder Reitfans aufgesucht wird fand ich es hier nicht ganz so sp
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